Ein Kilometer flußabwärts von Bad Goisern mündet der Weissenbach in die Traun. Die Zufahrtstraße zur Chorinsky – Klause ist gesperrt. (5 Kilometer, 1 1/2 Stunden). Direkt bei der Klause steht ein Haus, dort führt ein Weg zum Bach unterhalb der Wasserfä
lle.Im offenen Kiesbett geht’s erst mal dahin, bis nach einer Rechtskurve die erste Klamm auftaucht. Sie läßt sich nur vom linken Ufer aus einsehen. Wegen der Verklemmgefahr wird sie wohl vernünftigerweise rechts über einen kleinen Bergrücken relativ leicht umtragen. Kurz darauf beginnt die zweite Klamm. Wieder vom linken Ufer aus etwas schwierig einzusehen, die Durchfahrt ist aber problemlos. Gleich danach das große Problem: Die dritte Klamm mit einem je nach Wasserstand zweifelhaften Abfall, der an die Felswand und in eine Unterspülung läuft. Nicht abzusichern und nur schwierig vom rechten Bergrücken aus einzusehen. Rechts bietet sich wieder ein Bergrücken zum Umtragen an, wenn auch deutlich anstrengender als die erste Klamm...Es folgen drei eingebrochene Wehranlagen, wobei je nach Wasserstand nur das erste fahrbar ist. Wehr Nummer drei ist etwas schwierig mit abklettern zu umtragen, danach beginnt eine wunderschöne Strecke im Felsbett. Leider nur kurz, eine Kiesbettstrecke führt dann weiter und nach einer kleinen klammartigen Verengung ist der Höhepunkt erreicht: Die enge, ca. 200 m lange Schlußklamm. Der Mittelteil ist nur äußerst schwierig einzusehen, am oberen linken Ufer verläuft eine Forststraße. So bleibt zu hoffen, daß sie baumfrei ist. Die Durchfahrt ist eindrucksvoll, wenn auch nicht schwierig. Der einzige kleine Abfall ist vom Klammausgang einsehbar. Kurz danach ist die Ausstiegstelle erreicht, bei einer kleinen Stufe finden sich Eisentraversen, links fahren!Fazit: landschaftlich schön, anstrengend. Wer die Steinberger Ache gerne hat, sollte sich den Weissenbach einmal anschauen. 5 Kilometer WW II – IV