Fakten
| Land | Griechenland |
| Region | Nord- und Ostgriechenland - Epirus |
| Schwierigkeit | |
| Lage | zw. 747m und 467m über NN |
| Länge | 24km |
| Gefälle | 279m (12‰) |
| Abschnitt oberhalb | Voidomatis / Schlucht bei Kipi |
| Letzte Befahrung | vor 11 Jahren |
Besonders im mittleren Teil der Schlucht reihen sich stark verblockte Katarakte aneinander. Das Wildwasser ist sehr unübersichtlich, die Stromschnellen mit vielen Siphonen garniert. Selbst bei hohen Wasserständen ist die Durchfahrt an zwei Stellen komplett versperrt. Das schwere Kernstück wird durch einen evtl. fahrbaren, ca. 5 m hohen Wasserfall eingeleitet. Ein steiler Katarakt leitet unvermittelt auf eine Felseninsel zu, beide Arme führen praktisch kehrwasserlos zur Abrisskante. Vorsichtig annähern und am besten links über den Wanderweg umtragen. Schon bei Mittelwasser muss man frühzeitig aussteigen und entlang einer Felswand zum Wanderweg waten.
Man sollte keinesfalls bei zu wenig Wasser in die Schlucht einpaddeln, da die langen Blockstrecken sonst extrem mühsam werden und die vielen Siphone unangenehm viel Wasser schlucken. Ein sinnvoller Mindestpegel am Einstieg liegt bei 0,75 cm. Besser bei 0,80 m (ca. 20 Kubik) oder höher. Sichere Fahrer können die Schlucht auch bei 30 bis 40 Kubik anpacken.
Eindrücke einer Befahrung bei Niedrigwasser im Mai 2013 werden im 4-Paddlers-Forum geschildert:
https://4-paddlers.com/blog/2013/Die_Vikos_Schlucht_des_Voidomatis__ein_neuer_Fluss_Wer_kann_helfen-1002501.html
Karte
Einstieg
Straßenbrücke Kipi – Ioannina (Koukouli-Brücke)
Ausstieg
Straßenbrücke Aristi – Papigo


















