Paddeln auf dem Voidomatis / Schlucht bei Kipi

Abschnittsbeschreibungen und Links

Fakten

Land Griechenland
Region Nord- und Ostgriechenland - Epirus
Schwierigkeit Flachwasser Wildwasser-Grad I Wildwasser-Grad II Wildwasser-Grad III
Lage zw. 743m und 739m über NN
Länge 3km
Gefälle 4m (1‰)
Abschnitt oberhalb Voidomatis / Schlucht bei Kipi
Abschnitt unterhalb Voidomatis / Vikos Canyon
Letzte Befahrung
Auf Höhe des Dorfes Kipi hat der Voidomatis eine Reihe kleinerer Nebenflüsse gesammelt und bildet nach starken Regenfällen einen attraktiven Paddelfluss. Wie auch die folgende Vikos-Schlucht liegt das Flussbett zwischen Frühsommer und Herbst zumeist komplett trocken. Die Fahrt kann an der malerischen Milos-Brücke oberhalb Kipi begonnen werden. Die Zufahrt zur Steinbrücke von der Asphaltstraße ist ausgeschildert. Bei ausreichend Wasser ist sicher ein höherer Einstieg möglich. Das Bachbett ist häufig verbuscht, Pegelminimum 3 bis 5 Kubik. Am westlichen Ende von Kipi verdoppelt der von rechts zufließende Vikaki-Bach die Wassermenge. Der Voidomatis durchbricht auf den folgenden zwei Kilometern eine eindrucksvolle Schlucht, die in ihrer figurenreichen Schichtung durchaus mit dem albanischen Osum-Canyon vergleichbar ist. Abgesehen von einer etwas wuchtigen Flussteilung (WW III) ist der Fluss nie schwerer als WW II+.

An der Straßenbrücke Kipi – Ioannina befindet sich ein Pegel. 1,78 m entspricht etwa 15 Kubik, was Mittelwasser bedeutet. Nach der Brücke rechts befindet sich der letzte mit dem Auto erreichbare Ausstieg vor der folgenden Vikos-Schlucht. Bis zur in 2 km folgenden Missiou-Brücke bleibt der Fluss leicht, die Steinbrücke ist jedoch nur zu Fuß erreichbar.

Karte

Einstieg

Milos-Brücke (historische Steinbrücke) 500 m oberhalb Kipi
Ausstieg

Straßenbrücke Kipi – Ioannina (Koukouli-Brücke)
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Eingetragen von scheuer

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