Es findet sich 100 Meter oberhalb des Wasserfalles bei der Römerbrücke ein Pegel. Er verändert sich oft, daher am besten den Wasserstand im Bachbett und am Wasserfall abschätzen. Der Pegel zeigte Frühjahr 2003 70 cm, dabei war die linke Schulter des Wasserfalls ca. 10 cm überspült. Das war genau optimal, weniger darf es sein, allzuviel mehr eher nicht. Die Taugl sollte ca. bei 3 m3/sec befahren werden.Zum Fahrtablauf: Man trägt die Boote zum Ausgang der Strubklamm. Hier sollte der Bach so gerade noch fahrbar sein. Durch viele Seitenbäche wird die Wasserführung ständig aufgebessert.Gleich zu Beginn ein höherer Felssturz, der je nach Verhältnissen umtragen werden muß. Dann beginnt die Klamm. Zunächst noch einfach, folgen dann aber wirklich enge Klammabschnitte. Oft sind die schwierigsten Stellen genau dort. Besichtigen und gegebenenfalls umtragen ist in diesen Bereichen nur im und am Bach möglich. Ist der Wasserstand eher hoch, kann es hier schon sehr spannend werden...Die Abfälle sind zumeist kleine Stufen, enge Rinnen oder Rutschen. Wegen der Gefahr von Baumhindernissen muß oft vorher besichtigt werden. Eventuell kann man sich auch auf sehr trickreiches umtragen gefaßt machen.Dann geht’s unter dem Hohen Steg durch. Einzige Stelle um in die Tauglklamm einsehen zu können. (man biegt dazu von der Straße links ab, Hinweisschild). Laut DKV soll es ab hier leichter werden. Es folgen aber noch einige Engstellen mit Abfällen. So nach und nach wird die Klamm dann etwas offener, und mit abnehmenden Schwierigkeiten erreicht man den Wasserfall bei der Römerbrücke (Ausstieg vorher ansehen). Hier kann man die Fahrt beenden, oder eventuell noch den Wasserfall befahren und Boot anschließend zurücktragen.Fazit: landschaftlich sehr schönes, aber alpines Unternehmen (Steinschlag, Gefahr von raschem Wasseranstieg, Baumversperrungen). Nur bei sicherem, niederem Wasserstand 8 Kilometer WW II – V. Da die Klamm kaum verlassen werden kann empfiehlt sich die Mitnahme von Reservepaddel, erste Hilfe Ausrüstung etc.