Bei einem Einstieg bei der Zollstation folgt zunächst auf 2km ein typischer Mittelgebirgskleinfluß mit möglichen Strauch- und Baumhindernissen. (WW I+).Ab Reichenstein beginnt dann der interessanteste und empfehlenswerteste Abschnitt der ganzen Rur. Eine 4 km lange Wildwasserstrecke mit mäßiger bis stärkere Verblockung, stärkerem Gefälle und vielen kleinen Stufen in einer einsamen Waldschlucht. Die schwerste Stelle, ein verblockter Abfall, der rechts befahren werden kann, wird rechtzeitig durch eine kleine Holzbrücke angekündigt. Am Ende der Strecke folgt noch ein ganz rechts zu befahrendes Wehr (ansehen). Der Ausstieg erfolgt i.d.R. am Wanderparkplatz Dreistegen kurz vor einem 8m hohem Schrägwehr. Die Boote werden zumeist 200m flußabwärts getragen und hier gegenüber der Einmündung des Perlbaches an einer steilen Böschung wieder eingesetzt. Meist wird von hier dann bis nach Grünenthal oder Hammer gefahren.Bei mittleren Wasserständen liegen die Schwierigkeiten auf der Hohen Rur ab Reichenstein durchweg bei WW II-III+ (bei höheren Wasserständen auch darüber).Die Hohe Rur ist leider nur sehr selten fahrbar, d.h. am Wochenende im Winter nur evtl. an 1-4 Tagen. Dieses ist meist unmittelbar nach der Schneechmelze oder nach sehr starken Regenfällen der Fall.