Ab dem Einstieg geht es zunächst noch mit offenem Charakter über wuchtige Schwälle. Nach einiger Zeit verengt sich das Tal zu einer Waldschlucht. Die Schwälle werden zunehmend steiler. Der Flußcharakter erinnert sehr an die Wolfsschlucht der Rosanna, nur daß die Ruetz ein wenig schwerer ist. Fast alles kann auf Sicht gefahren werden. Wenn die Stromleitung genau über dem Fluß verläuft, befindet man sich beim "Klotzkatarakt". Der steile und stark verblockte Katarakt (bzw. die Einfahrt) kann rechts umtragen werden. Links steht man nach ca.30-40 Metern vor einer klettertechnischen Herausvorderung. Ist deswegen wichtig, da sich ab einen Pegel von 140 die Querung des Flusses durchaus schwierig ist.Anschließend gehts in unverändertem Charakter langsam leichter werdend bis zum Ruetzwerk. Hier sollte die Fahrt vorher rechts beendet werden, da man sich sonst im eingezäunten Kraftwerksbereich mit senkrechten Ufermauern befindet. Das Ruetzwerk ist auf einer Straße mit Fahrverbot von der Stephansbrücke aus erreichbar. Man kann auch das Werk umtragen und nach kurzer Weiterfahrt unterhalb der Stephansbrücke aussteigen, hier müssen die Booten mühsam zur Straße hochgetragen werden. Die dritte Möglichkeit ist eine Weiterfahrt auf der unteren Sill.