Im Sommer, wenn die Ötztaler Ache hohe Wasserstände hat, gehört dieser Abschnitt zu den schwierigsten und wuchtigsten Österreichs. Im Herbst allerdings, wenn der Pegel Tumpen auf unter 195 cm sinkt, ist sie auch für gute Durchschnittspaddler sehr schön zu fahren. Der gesamte Abschnitt kann von der Straße besichtigt werden.Ab dem Einstieg am Parkplatz unterhalb Längenfeld (am Beginn der Schwierigkeiten) kann man sich noch einige 100 Meter warmpaddeln. Der folgende Steilabfall (die „schräge Platte“) kann rechts gut besichtigt werden. Auf dieser Seite ist auch die Durchfahrtslinie. An dieser Stelle steht neben der Straße ein senkrechter Stein.Anschließend wieder etwas leichter, bis kurz vor die Straßenbrücke kann zumeist wieder auf Sicht gefahren werden. Dann legt die Ötz wieder einen Zahn zu, und mit hohem Tempo geht es in die sogenannte „Zwischenbrückenstrecke“. Direkt unter der Brücke ein hohes Schrägwehr, vorher besichtigen, kann leicht links umtragen
werden.In der Zwischenbrückenstrecke folgen noch 2 Katarakte, ehe nach der 2. Straßenbrücke die „Hühnerleiter“ kommt. Hier befindet sich neben der Straße ein großer Parkplatz, gute Übernachtungsmöglichkeit. Das Ende der Hühnerleiter ist auch das Ende der mittleren Ötz, da man hier eventuell auch schon für den Abschnitt „Köfelser Strecke“ einsetzen kann. Länge 2,5 Kilometer, je nach Wasserstand IV+ bis VI. Minimum 160 cm in Tumpen (dann jedoch sehr steinig).