Fakten
| Land |
Österreich |
| Bundesland |
Tirol |
| Region |
Tiroler Lechtal |
| Schwierigkeit |
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| Lage |
zw. 1405m und 1060m über NN |
| Länge |
5km |
| Gefälle |
345m (69‰) |
| Letzte Befahrung |
vor 2 Jahren
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Die Zufahrtstraße zum Madaubach ist für den Verkehr gesperrt. Entweder man verwendet ein Bootswagerl, oder erkundigt sich in Bach nach dem Taxiunternehmen, das mit Bussen diese Strecke regelmäßig befährt. Zu Fuß sollte der Einstieg in längstens 1,5 Stunden erreichbar sein.Bedingt durch die Steilheit des Geländes ist es wohl am Besten, die Boote mit Seil hinunterzulassen. Der kleine Steig quert am Ende in die oberhalb liegende Geröllhalde, auf der man schließlich nach ca 4 Wurfsacklängen den Madaubach erreicht.Der Bach beginnt sehr einladend mit Blockstellen in steiler Felsschlucht. Bei der Einmündung des linken Nebenbaches befindet sich die erste der beiden schwierigeren Blockstellen (je nach Verhältnissen WW III - IV). Die Schwierigkeiten des Madaubaches sind danach durchgehend WW III, wobei man alle nicht einsehbaren Stellen auf Bäume inspizieren sollte. Die kurz auf die schwierigere Blockstelle folgende Klamm ist eindrucksvoll, wenn auch unschwierig. Sie läßt sich beim Weg zum Einstieg besichtigen (der einzige links abzweigende Feldweg führt zu einer Brücke hoch ober der Klamm).Anschließend wieder durchgehend WW III mit einigen unübersichtlichen Ecken, jedoch keine Zwangspassagen. Erst gegen Schluchtende folgt wieder eine Engstelle mit höherem Gefälle (WW IV) die vorbesichtigt werden sollte, ist auch rechts umtragbar.Kurz danach erreicht man die Ausstiegsstelle, an der man auch den Wasserstand abschätzen sollte.Fazit: landschaftlich sehr schöne Schlucht mit enger und hoher Klamm, zwei schwierigere Passagen. Wohl einer der lohnendsten Lechzuflüsse. Wegen Holzfällarbeiten ist eine Befahrung an Sonntagen vorzuziehen (herabstürzende Steine)