Paddeln auf dem Guil / Obere Guilschluchten

Abschnittsbeschreibungen und Links

Fakten

Land Frankreich
Region Hautes Alpes
Schwierigkeit Wildwasser-Grad IV Wildwasser-Grad V
Lage zw. 1362m und 1074m über NN
Länge 13km
Gefälle 288m (22‰)
Abschnitt oberhalb Guil / Oberlauf
Abschnitt unterhalb Guil / Untere Guilschlucht
Letzte Befahrung vor 4 Jahren
Die Etappe führt durch insgesamt drei Schluchtabschnitte die immer wieder von ruhigeren Teilstrecken unterbrochen sind.Bereits vor dem Einstieg sollte man sich den Zustand des Burggrabens von Château-Queyras anschauen. Ist er mit Bäumen verlegt, so ist er unfahrbar. Von Parkplatz aus folgt man einfach der Strasse über die Brücke. Tief unterhalb befindet sich der Guil.Einmal in der Schlucht ist ein Ausstieg nur mit Kletterausrüstung möglich. Hoch über dem Fluss verläuft ein viel benutzter Klettersteig. Ist die Klamm baumfrei so erwartetet einen eine wunderschöne Fahrt. Die Rutschen sind alle mittig fahrbar. Einige kleinere Walzen sind bei mittlerem Wasserstand gut zu bewältigen. Nach den Einstiegsschwällen wird es in der Klammmitte ruhiger und es bleibt Zeit in die Höhe zu schauen. Am Ende der Klamm, von der Strasse nur schwer einzusehen, wartet noch eine Engstelle.Bis zum Beginn der nächsten Schlucht bietet die folgende Strecke auf 2 Kilometern WW II. Von der Charakteristik unterscheidet sie sich nur wenig vom Oberlauf.Die folgenden beiden Schluchten sind die schwierigsten des Guils. Zunächst beginnt die Combe de l’Ange Gardien als kleine Waldschlucht, bevor sie schnell in eine Felsschlucht wechselt. Der Fluss hat sich hier und in den kommenden Schluchten durch ein starkes Hochwasser 2000 erheblich zur Beschreibung im DKV-Führer (Ausgabe 1999) verändert. Etwa in der Mitte der Schlucht befindet sich die schwierigste Stelle bei Mittelwasser WWIV. Auch soll es hier einige Siphons geben, die wir allerdings nicht fanden. Gegen Ende der Schlucht verengt sie sich noch klammartig und insbesondere im Übergang befindet sich eine weiter unübersichtliche Stelle.Nach dem Ausgang befindet man sich wieder in der gewohnten offenen Tallandschaft. Erst mit dem Wechsel der Landstrasse auf die andere Flussseite ist wieder mit erhöhten Schwierigkeiten zu rechnen. Zwischen den beiden Straßßenbrücken befinden sich in diesem Abschnitt zahlreiche hohe Abfall und durch Baumverhau unfahrbare Abschnitte. In der Mitte warten die schon von der Strasse zu erkennen Guiltreppen. In diesem Abschnitt liegen die Schwierigkeiten bei WW V. Am Ende der Guiltreppen ist zu beachten, dass die Schleierfälle zur Rechten unterspült sind und ein Großteil des Wassers dorthin zieht. So lange die Strasse sich linksufrig befindet verbleibt der Fluss in einer tiefen Schlucht. Das Gefälle nimmt leicht ab so bald die zweite Straßenbrücke den Fluss überspannt.Der Guil beruhigt sich diesmal nur kurz. Er wird jedoch nicht mehr so steil, wie in der vorherigen Schlucht. Die Verblockung nimmt nach einer ausgeprägten Linkskurve wieder zu und steigert sich. Im Sommer 2005 staute sich der Guil im weiteren Verlauf vor einem mächtigen Bergrutsch. Das gesamt Wasser wurde durch den Wald gedrückt und es entstand eine etwa 150 Meter lange unfahrbare Stelle. Mit der kommenden Hochschmelze wird sich diese Stelle sicher noch einmal verändern.Nach dieser Stelle wird der Guil wieder steiler. Ein Abfall folgt dem nächsten, jedoch alles im mittleren Schwierigkeitsbereich. Etwa ein Kilometer nach dem Bergrutsch folgt, laut DKV-Führer, die schwierigste Stelle des Guil. Ein 1,5 Meter breiter steckgefährlicher Schlitz. Bei sommerlichem Niedrigwasser wurde dieser jedoch auch von den Rafts befahren. Um ihn schon vor der Befahrung zu Besichtigen, folgt man der alten Talstraße, von Guillestre kommend, vor dem Tunnel der neuen Talstraße in Richtung Fluss. Die anschließende kurze Schluchtpassage ist schön zu fahren. Bis zum Ausstieg folgt nun weiteres verblocktes Wildwasser (WW IV). Im Sommer 2005 drängt ein weiterer Bergrutsch den Guil noch einmal eng an die Straße, so dass eine weitere schnelle Rutsche entstand.Kurz vor dem Ausstieg warten noch zwei kleinere Abfälle die recht unvermittelt auftauchen. Nach einer engen Rechtskurve befindet sich der Ausstieg. Er ist durch ein Schild über dem Fluss gekennzeichnet.

Karte

Einstieg

Direkt vor der Einfahrt in die Klamm kurz vor einer steinerneren Brücke rechtsufrig. Als Orientierung dient die hoch über dem Fluss gelegene Burg von Château-Queyras. Mit Auto ist diese Stelle zu erreichen, indem man, aus Richtung Guillestre kommend, gleich hinter dem Ort Château-Queyras scharf nach rechts abbiegt. (DKV-Flusskm.: 31).
Ausstieg

Kurz vor der Brücke von Mont du Roi. Eine Weiterfahrt bis zur Staumauer ist verboten (Hinweisschilder über dem Fluss weißt auf Ausstieg hin). Aus Richtung Guillestre befindet sich der Ausstieg kurz hinter dem kleinen Stausee. Hier ist eine kleine Parkbucht eingerichtet (DKV-Flusskm.: 44).
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Eingetragen von slueke

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Bilder des Guil/Obere Guilschluchten

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