Die kurze Strecke zwischen der Genueser-Brücke und dem Stausee beinhaltet einige schöne und gut definierte Stellen, die allesamt bequem angeschaut, gesichert und ggf. auch umtragen werden können. Daher eignet sich die Strecke (unter normalen Bedingungen) für einen entspannten Nachmittag oder als Einpaddel- und ÜbungsstreckeDer Abschnitt ist auch bei NW gut paddelbar und "sauber".Als Einstieg kann entweder das linke Ufer oberhalb der Brücke (vor der letzten Schwierigkeit des oberen Golo/Calasima) oder das rechte Ufer nach der Genueser Brücke gewählt werden. Schnell führt der Golo über 3 kleine Stufen (links, mitte-rechts, links) auf eine Felswand mit einer Links-Rechts-Kombination zu. Am Ende der 2. Kurve (Rechts-Kurve) wartet eine Walze auf den Paddler, zudem ist die linke Felswand (mit Vorsprung) leicht angespült.Die nächste markante Stelle ist eine niedrige Felsklamm, in der die Strömung über Schwälle immer schneller auf eine scharfe Links-Kurve zieht. Kurz danach folgt eine faszinierende Stufe mit interessanten Gesteinsformationen im Gumpen. Hier sieht es nach mehreren Möglichkeiten aus - die Rutsche rechts scheint aber die einfachste Route zu sein.Mit Blick auf das Panorama verschneiter Berge geht es nunmehr der markantesten Stelle entgegen - einer 3m hohen Stufe. Spritzig und ungesund landet die rechte Hälfte der Strömung auf einem Stein, die Mitte der Stufe ist steil und sauber, die linke Seite wird durch eine Zwischenstufe gebremst (Vorsicht - Stecker!). Hier fährt es sich mittig oder mittig->links ganz gut.Nach dieser Stufe nehmen die Schwierigkeiten ab, und der Stausee ist bald erreicht - leicht zu erkennen durch das ausgewaschene Ufer. Je nach Füllstand geht es aber mitunter bis zur letzten Kurve vor dem Ausstieg munter
weiter.Im trockenen Teil des Stausees formen riesige Steine ein Naturslalom, in dem mensch jedoch Vorsicht walten lassen - riesige Felsblöcke in Kombination mit angespülten Baumhindernissen können hier gemeine (unterspülte) Stellen entstehen lassen.Der Ausstieg an der Brücke des Stausees wurde hoffentlich schon beim Umsetzen gecheckt, je nach Wasserstand kann ein Anlanden beschwerlich und schlammig vonstatten gehen. Belohnt wird mensch mit einem Ausblick auf hohe, schroffe und verschneite Gipfel.