Bei Taskent ist der Göksu noch ein kleiner Gebirgsbach. Ausreichend Wasser findet man nur von März bis Mai, in schneereichen Jahren bis Juni. Relativ leichtes Wildwasser (WW II-III) wird von extrem schweren bzw. unfahrbaren Blockstrecken unterbrochen. Insgesamt lohnt dieser Abschnitt keine weite Anfahrt, ist jedoch eine Alternative falls die unteren Strecken zuviel Wasser haben. Schon bei der Anfahrt von Taskent fällt eine 500m lange Klamm auf, die durch eine 5m hohe Gefällbremse verbaut ist. Die 1,5 km lange Strecke von Cetmi bis zur Klamm bieten munteres WW III-IV. Das Wehr (Rücklauf!) und die Klamm sind nach Ansehen fahrbar, können aber auch leicht über die Straße umtragen werden. Im Anschluss daran folgt eine kleine Brücke und eine 300 m lange Felssturzzone, deren Ende unfahrbar ist, und links umtragen werden muss. Die nächsten 8 km mäandert der Göksu durch das breiter gewordene Tal, WW II, Achtung auf Bäume! In der kurzen Klamm von Afsar überrascht ein steiler Schwall (WW IV) und ein Steilwehr am Ende, wasganz rechts berutscht oder überhoben werden kann. Bald ist die empfohlene Ausstiegsbrücke vor erreicht. Wir sind hier ausgestiegen und haben die Folgestrecke lediglich oberflächlich besichtigt. Fährt man weiter muss die 500 m lange Klamm mit Siphonen mühsam links über die Straße umtragen werden. Der Taskent Cayi bringt von links Zuschusswasser, wenig später folgt eine weitere Sturzzone (WW V-VI,X), die ebenfalls links über die Straße umtragen werden kann.Der letzte km bis zur Brücke bei Yukari Kizilkaya bietet schönes WW IV.
Einstieg
Am oberen Ortsende von Cetmi. In Taskent am südlichen Ortsende Richtung Balcilar abzweigen, an Afsar vorbei nach Cetmi. Die Straße verläuft stets neben dem Fluss. Der Göksu kann evtl. auch weiter oben befahren werden, doch befindet sich oberhalb von Cetmi eine Bergsturzzone.
Ausstieg
Ein guter Ausstieg am oberen Ortsende von bei einer Steinbogenbrücke (13km). Wird die Klamm von umtragen, kann bei der Brücke von Yukari Kizilkaya nach Gaziler ausgebootet werden (ca. 25km).