Der grüngraue Cosanga beginnt mit einer stark verblockten Gefällestrecke, die Amerikaner haben dieser Stelle den treffenden Namen "It starts with a bang" gegeben! Die ersten 2km sind technisches WWIV mit Stufen, runden Blöcken, Bobbahnen und je nach Wasserstand bald auch wuchtig mit überraschend bissigen Löschern, also WW vom feinsten und das in einer herrlichen einsamen Dschungelschlucht.Etwa nach 3km kommt eine Fussgängerbrücke, 100m weiter gibt's eine Stufe über die gesamte Flussbreite, Lavadora WWIV-V. Bei NW ist diese Stufe etwas steckgefährlich, r oder l besichtigen - Achtung auch auf Bäume, l umtragen ist einfacher.Bald darauf gilt es ein wuchtiges S mit erheblichem Gefälle zu meistern, immer auf den Zungen bleiben, daneben lauern bei mehr Wasser kräftige Walzen!Eine Spur leichter ist die Folgestrecke, aber immer wieder kommen Stellen die einen langen Hals erfordern! Etwa nach 5km, kurz nach einem Pegelhäuschen mitten im Nirgendwo wartet noch eine ungute Stelle, eine Gefällestrecke, der Fluss trifft r auf einen Felsen der bei mehr Wasser unterspült ist, dann macht der Cosanga einen Haken nach links. In Flussmitte wartet auch noch ein großes Loch, besichtigen ist hier also auch empfehlenswert! Bei NW kann ganz r beim unterspülten Felsen gefahren werden, bei mehr Wasser ist ganz l die bessere Spur.Ab jetzt wird’s einfacher, nach 1km ist die Mündung in den Quijos erreicht, die Verschneidung der beiden Flüsse bildet eine super Kerzerlstelle und die Kiesbank am Ufer ist ein schöner Rastplatz für die Zuschauer! Nach der Mündung teilt eine Insel den Quijos in 2 Arme, der l ist problemlos, r sind ein paar ungute Felsen. 3km weiter sind Reste einer Betonbrücke im Fluss, hier nicht zu weit l fahren. Kurz danach kommt die neue silberfarbene Borja Brücke (die alte orange Hängebrücke gibt's nicht mehr), r ist ein guter Ausstieg, wer noch nicht genug hat fährt noch 5km weiter.