Fakten
| Land |
Frankreich |
| Region |
Korsika |
| Schwierigkeit |
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| Lage |
zw. 755m und 532m über NN |
| Länge |
4km |
| Gefälle |
223m (56‰) |
| Letzte Befahrung |
vor 5 Jahren
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Schon auf den ersten Metern zeigt der Codi seinen Charakter: Stufen, Wasserfälle, Pools, Rutschen, verblockte Zwischenstücke, einige verzwickte steckgefährliche Stellen, fast alles muss besichtigt werden. Nach einigen schönen Stufen kommt der erste heiklere Abfall mit schlechter Ausfahrt, ev umtragen. Gutmütige Passagen und Bilderbuchwasserfälle mit ruhigem Tumpf gibt es zum Glück auch. Bald kommt das erste Highlight, eine 6m hohe Schrägrutsche, die am besten im l Drittel über die Felsen gefahren wird. Kurz darauf ist ein interessanter 3m hoher Fall mit Anfahrt durch eine Beschleunigungsgasse, die Bootsspitze sollte im Sprung nach r zeigen, die etwas verdrehte Anfahrt lässt den Bug aber gerne nach l zeigen, dann kracht es unten ev ein bisserl gegen die Felswand!Bei einer verfallenen Mühle ist ein 6m hoher Wasserfall, der in Richtung einer ausgespülten Felswand zeigt, dieser wäre zwar fahrbar, aber die Folgepassage mündet in einen unfahrbaren, sich auf wenige cm verengenden Schlitz und ein Verlassen der Klamm vor dieser Falle ist ohne fremde Hilfe von oben nicht mehr möglich! Drum wird am besten am l Ufer durch den zugewachsenen Mühlkanal umtragen, die Boote vor der Mühle über einen steilen Erd- Grashang abgeseilt und nach dem Schlitz wieder eingestiegen. Ein schmaler stufiger Abfall wird gerne zum Paddelfresser, bald darauf ist die Doppelwasserfallkombination. Nach einem 4m Fall mit S-Anfahrt folgt nach dem Gumpen ein eher unfahrbarer 7m hoher Wasserfall, drum wird der 4m Fall am besten mit einem angeseilten Springer abgesichert und der 7m Fall am l Ufer umtragen. Mit 3m Felsenstart von einem schmalen Sims gehts direkt nach dem 7m Fall weiter, eine turbulente Gasse folgt. Auch im letzten Viertel, wo es eher schon gemütlicher durch eine schöne Waldschlucht geht, wartet noch die eine oder andere ungesunde Stelle, wie z.B. eine steinige Schrägrutsche bei der man ganz r bleiben sollte um nicht l unter einen steckgefährlichen unterspülten Felsen zu geraten. Einen fiesen Hupfer hab ich noch meint der Codi, bevor die Mündung in den Rizzanese erreicht ist! Die letzten 100m heißt es auch aufpassen, zwischen unterspülten und siphonierten Blöcken geht's zum Ausstieg am r Ufer. Von hier müssen die Boote ca 20min über einen Steig rauf zur Straße getragen werden. ZUSTAND 2011: Die Arbeiten am Rizzanesse Staudamm sind weit vorangeschritten. Das Mündungsgebiet des Codi ist umgegraben. Der Ausstieg ist erreicht nach den letzten Grundgesteinplatten. Man trägt von hier steil zur Strasse hinaus.