Nach der großen alten Türkenbrücke von Plaka ist ein guter Einstieg, schon nach kurzer Fahrt folgt nach der Straßenbrücke eine wuchtige Stufe, der Arachtos führt überaschenderweise meist mehr Wasser als die Nebenflüsse. Der Fluss hat viele knapp überspülte große Felsen hinter denen sich respektable Löcher bilden und fließt in flotten Schwällen auf hohe Prallwände zu, eine vorausschauende Fahrweise ist wichtig. Der Flusscharakter der ersten km ist ähnlich dem Oberlauf des Arachtos. Eine Linkskurve mit stark verblocktem Abfall in der rechten Flusshälfte sollte ganz links innen gefahren werden, die Strömung zieht stark auf die nicht ungefährlichen Blöcke. Nach dieser Aufregung wirds langsam einfacher, die verwitterten hohen grauen Felswände können jetzt ausgiebig bestaunt werden. Das Tal weitet sich, der Arachtos fließt jetzt im breiten Kiesbett. Die Brückenbaustelle vor Skoupa wird passiert, hier können Behinderungen auftreten, vielleicht bringt die kommende Brücke eine neue Ausstiegstelle. Etwa 1km weiter folgt r vor einer Blockwurfstufe der Ausstieg, diese Stelle erreicht man indem man der Straße vom südlichen Ortsende Skoupas richtung Karlampas folgt. Der Arachtos könntet noch einige km weiter befahren werden, leider sind Ausstiegmöglichkeiten nicht einfach zu finden ... Für die Reiseplanung sind der hervorragende Kajakführer "Greco" von Franz Bettinger (besser als DKV-Führer) sowie eine genaue Landkarte 1:300.000 unbedingt zu empfehlen. Da die griechischen Flüsse oft über lange Strecken unzugänglich und weit von der nächsten Ortschaft entfernt sind, bilden sicheres Fahren, Erste Hilfe- und Bergeausrüstung sowie ein Reservepaddel eine kleine Reiseversicherung.