Der Straneggbach erhält sein Wasser aus den Quellen des Toten Gebirges. Zur Zeit der Schneeschmelze sind auch die Zubringerrinnsale der Hinteren Hetzau mit Wasser gefüllt. Nur zu dieser Zeit kann an eine Befahrung dieses wenig bekannten Wildbaches gedacht werden. Im Hochsommer und im Herbst ist er meist nie fahrbar, da er ausgetrocknet ist. Außer sehr starke Regenfälle lassen eine kurzfristige Befahrung zu. Zwei Charaktere prägen den Straneggbach. Im Oberlauf (fahrbar ab dem Almtalerhaus) sehr enger, teilweise verblockter Wildbach mit einigen Geröllbremsen. Klammartige Engstelle mit einem eingebrochenen Holzwehr (Stand: Juni 1999) und zwei direkt aufeinander folgenden Betonrutschen mit beachtlichem Gefälle prägen den zentralen Flussabschnitt. Im Unterlauf weites Kiesbett mit Kehrwassern und bei hohen Wasserständen niedrigen Brückendurchfahrten. Aufgrund der Streckenlänge (5km vom Almtalerhaus bis zur Mündung in die Alm) wird der Bach meist in Verbindung mit der Alm befahren. Flussbesichtigung von der begleitenden Straße in die Hintere Hetzau mit Ausnahme des Mündungsbereiches durchwegs möglich. Fahrzeit vom Almtalerhaus bis Grünau: 2 - 3 Stunden.