Fakten
| Land | Spanien |
| Region | Galicien & Asturien |
| Kategorie | Wildwasser |
| Schwierigkeit | |
| Fahrbarkeit | und von Oktober bis März |
| Mündet in | |
| Lage | zw. 10m und 10m über NN |
| Letzte Befahrung |
Einen Pegel haben wir keinen gesehen, aber der ideale Wasserstand des Lambre ist randvoll am Einstieg an der Strassenbrücke ohne über die Ufer zu treten.
Danach folgen 300 Meter zum warmpaddeln, wie so oft in Galicien hat man das Gefühl auf einem Wanderbach unterwegs zu sein. Doch ein Wehr (rechts leicht zu umtragen) mit nur geringfügiger Wasserableitung markiert den Beginn einer rasanten Wildwasserstrecke.
Die Schwierigkeiten gehen nicht über WW IV hinaus, aber dafür folgt Stelle auf Stelle. Was folgt sind stundenlanges Wildwasserpaddeln, oft gibt es nur kleine Kehrwasser und einige Stellen sollte man schon anschauen. Die grösste Gefahr sind querliegende Bäume, während unserer Befahrung am 3. Dezember 2006 mussten wir aber nur zwei Stellen wegen Bäume umtragen. Dies kann sich aber schon nächsten Monat wieder ändern. Schon sind wieder heftige Unwetter angekündigt.
Eine der schönsten Stellen konnten wir bei unserer Märzbefahrung wg. eines Baumhindernisses nicht fahren, diesmal war die Stelle frei von Bäumen.
Der Lambre hat ein einen Höhenunterschied von ca.140 Meter, verteilt auf etwas mehr als 4 Kilometer Streckenlänge und dies alles in einer grossartigen Umgebung. Wie immer bei einer Tour in Galicien ist ein Ersatzpaddel empfehlenswert. Strassen erscheinen in der Luftlinie recht nah, aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Kilometerlanges Wandern durch galicische Wälder sind kein Vergnügen.
Eine letzte Engstelle auf dem Lambre markiert das Ende einer kurzweiligen Befahrung. Die letzten 200 Meter bis zum Kraftwerk Guimill plätschern vor sich hin.
Anfahrt:
Autobahn in Richtung La Coruña, Ausfahrt Miño (nicht zu verwechseln mit dem río Miño). In Miño in Richtung “Ponte do Porco” und unter der Brücke auf der AC 160 zur Brücke über den Lambre am Einstieg.
Ausstieg direkt am Kraftwek Guimill, Beschilderung “Central de Guimill” folgen. Der Lambre mündet in die Ría de Betanzos.
Charakter:
Kleiner, techisch anspruchsvoller Bach mit teilweise kleinen Kehrwasser, nichts für grosse Gruppen
Schwierigkeiten:
WW 4 ; Baumhindernisse
Bericht:
Thomas Schmidt www.ondabrava.com









