In den amtlichen Kartenwerken scheint der Name "Grünaubach" erst ab der Vereinigung der Bäche Schindlbach und Stoßbach auf. Da der Schindlbach mehr Wasserschüttung aufweist und die Fahrt auf dem Grünaubach mit einem halbtägigen Wintersporttag auf dem Kasberg verbunden werden kann, bietet sich jener Parkplatz als Einstiegstelle an, der dem Schindlbach am nächsten liegt. Der Grünaubach ist auf Grund einer 1956 durchgeführten Regulierung ein Wehrenbach. Trotz der insgesamt 10 Wehranlagen ist bei entsprechendem Wasserstand eine Befahrung aus den bereits genannten Gründen durchaus überlegenswert. Da die Wehre als Bremsen eingebaut wurden, geht im Befahrungsbereich kein Wasser verloren. Bei hohen Wasserständen ist jedoch mit sehr unangenehmen Rückläufen zu rechnen! Vom Parkplatz Kasbergbahn bis zur Mündung in die Alm in Grünau stehen dem Befahrer 5 km kaltes Schneewasser zur Verfügung. Mit Besichtigung der Wehranlagen sollten 1-2 Stunden Fahrzeit eingeplant werden.