Fakten
| Hersteller | Pyranha |
| Produktgruppe | Einerkajaks |
| Kategorie | Play, River |
| Gewicht | 16kg |
| Breite | 64cm |
| Länge | 249cm |
| Volumen | 180l |
| Baujahr | ab 2009 |
| Luken Breite | 48cm |
| Luken Höhe | 86cm |
| Opt. Paddlergewicht | 45kg – 85kg |
Pyranha meint:
Pyranha meint:
TRITT EIN IN DIE NEUE Z.ONE
Der Z.One ist ein Nachkomme des legendären InaZone mit neu entwickelten modernisierten Eigenschaften für zeitgemäßen Paddelstil.
Der Paddler bekommt eine wesentlich größere Kontrolle über die Bewegung des Kajaks am Wasser, verbessertes Gleichgewicht und eine erhöhte Knie-Position für effizientere Paddelschläge.
Aufstrebende Kajaker werden von der Stabilität und Wendigkeit des Z.One einen Nutzen ziehen, beim Surfen in der Welle, oder auf anderen Spielstellen am Fluss. Kajaker mit ein paar Jahren Paddelpause werden hier ein Boot finden, dass sich vertraut genug anfühlt, um sich damit drauf einzulassen in den Paddelsport zurückzukommen.













Den Z-One fahre ich nun schon die 2. Saison und bin absolut von diesem Boot Überzeugt.
Da ich normal nur auf Bächen mit WW2 und 3 unterwegs bin (es darf auch mal ne kurze 4er-Stelle dabei sein), das aber mit einem dicken Creeker durchaus langweilig sein kann, suchte ich nach einem Riverruner. Ich versuche immer einen technisch sauberen Paddelstil zu fahren und weniger mit roher Gewalt zu arbeiten.
Die Fahreigenschaften des Z sindähnlich wie die des Eskimo Speedo, aber bei weitem nicht so giftig. Wenn man unsauber fährt, gibt es auch schon bei einfachen Kehrwassern direkt eine Rückmeldung vom Heck. Man wird aber nicht wie beim Speedo, direkt versenkt. Das Boot lässt sich sehr gut auf der Kante fahren, ist leicht zu rollen und wenn man will leicht zu unterschneiden. Bohren oder Vorwärtsüberschläge, wie gelegentlich beim Speedo, funktionieren nicht. Selbst bei mehr Wasserdruck läuft das Wasser auf der runden Spitze ab.
Einziger nachteil für mich war der enge Fussraum. Mit Schuhgröße 44 hätte ich deutlich besser in Größe M gepasst, den habe ich aber mit meinen 1,75 und 66 Kilo deutlich schlechter unter Kontrolle gehabt. Das Problem mit den Füssen, habe ich mit einem Keil unter den Fersen gelöst und fahre nun, ohne eingeschlafene Füsse, auch lange Bäche.(3Std)
Wer lange beine hat muss evt die Schenkelstützen versetzen und das alte befestigungsloch zuschweisen.
Das Boot empfehle ich Anfängern, die eine saubere Technik lernen wollen. Fortgeschrittenen die gerne mal Meilen surfen, kerzeln und wenns drauf ankommt schnell und wendig sein wollen. Könnern die Bäche wie die Loisach gern mal im Slalomstil fahren.
Nachdem ich den Z-One nun seit 5fünf Jahren fahre, gebe ich mal ein Update zu meiner Rezesion ab.
Das Boot ist immernoch mein Lieblingsboot und inzwischen hat fast jeder bei uns im Verein sich einen angeschaft, weil einfache Bäche mit diesem Boot einfach deutlich mehr Spass machen als mit nem Dickschiff.
Für die Anfängerkurse im Verein haben wir inzwischen 3 Stück in unterschiedlichen Größen angeschaft und sind damit sehr erfolgreich. Die Anfänger bekommen schon bei leichten Kehrwassern direkte Rückmeldungen ob die Kante gepasst hat und haben, wenn es an die kräftigen Strömungen und Kehrwasser geht, schon früh ein gutes gefühl für Boot und Kante. Das Ergebnis ist, dass wir uns beim Schulen leichter tun und die Teilnehmer früher Erfolgserlebnisse haben und schon bei den ersten Übungen sichtbar Spass haben.
Negativ: Leider gibt es auch einen negativen Punkt. Nachdem Pyranha die Preise für den Z-One immer wieder angehoben hatte, wollten sie das Boot anscheinend ganz aus dem Programm nehmen. Das ist zum Glück nicht passiert, jedoch gibt es das Boot inzwischen nur noch mit abgespeckter Ausstattung und nicht mehr wie Früher mit Connect30-Vollausstattung.