Von der Kropfmühle bis Hilkering

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Einstieg: Falls im Zuge der Aschachbefahrung der Pegelstand abgelesen werden soll, dann muss oberhalb der Kropfmühle zugestiegen werden. Die Boote von der Straße nach Waizenkirchen über Wiesengelände zum Fluss tragen. Über die rechte Uferböschung einrutschen.
Ausstieg: Je nach Wasserstand bieten sich mehrere Ausstiege an. Der übliche Ausstieg befindet sich bei der schwierigsten Stelle der Aschach. Nach der Straßenbrücke Fahrtrichtung Waizenkirchen in einer scharfen Linkskurve rechts ein kleiner Parkplatz. Beachte: dieser Fläche darf nicht mit Wohnwagen befahren werden und auch das Entzünden von Lagerfeuern ist mittlerweile verboten! Bei hohen Wasserständen fährt man normalerweise weiter und in Hilkering kann vor einem Wehr rechtsufrig bequem (Betonstiege) der Fluss verlassen werden. Hier befindet sich auch das Dorfwirtshaus!

Pegel: Pegel Kropfmühle: 145 - 238 cm

Gruppe: Bei niedrigen Wasserständen (Pegelstand: 145 - 160 cm) auch für Anfänger lohnenswert! Ab 200 cm nehmen die Schwierigkeiten zu und die schwierigste Stelle (II+) muss höher angesetzt werden!

Ausrüstung: Komplette WW-Ausrüstung erforderlich!

Da die Aschach nur in der Zeit der Schneeschmelze (Februar/März) und nach sehr starken Regenfällen (Hochwasser fließt rasch ab) befahrbar ist, darf man sich von der braunen Brühe nicht abschrecken lassen. Im Falle der Kenterung ist oben immer dort, wo es etwas heller ist! Bei niedrigem Wasserstand mitunter Fäkaliengeruch bemerkbar. Die Aschach durchfließt ein Gebiet intensiver Viehwirtschaft und die Gülle wird auf die Wiesen der Umgebung ausgebracht. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind bei Paddlern jedoch keine bekannt, wenngleich die Aschach zu den ökologischen Problemfällen unter den oberösterreichischen Flüssen gehört. Die erste Fahrstrecke ist eindeutig Zahmwasser. Zeit einzupaddeln und die Muskeln aufzuwärmen. Bei dem Gehöft Kropfmühle befindet sich ein Fußgängersteg. Dieser wurde unter Einsatz einer Rammfähre in den 70er Jahren von Panzerpionieren aus Linz-Ebelsberg errichtet. Am linken Ufer Pegelstandort. Kurz nach der Kropfmühle nimmt fast unvermittelt das Gefälle zu und eine recht anregende Fahrt kann beginnen. Felsblöcke engen den Fluss immer wieder ein und so manche Spielstelle entwickelt sich. Leider wird nicht immer die notwendige Wassertiefe für vertikale Figuren erreicht. Bei den Häusern in der Zöhrerleiten springt die Aschach fast im rechten Winkel nach Südosten um und der interessantere Streckenteil beginnt. Schwälle, Kurvenabschnitte und treppenartige Gefällsstufen erlauben alle möglichen Übungen. Dort, wo die Aschach von einem Stahlseil überspannt wird und am linken Ufer Felswände auftauchen, kündigt sich die schwierigste Stelle der Aschach an. Von der Hauptströmung getragen drückt das braune Wasser auf eine markante Felsplatte zu. Dahinter Kehrwasser. Auf Grund der Wassertiefe und der Verschneidungen erste Spielstelle. Bei Hochwasser ist die nachfolgende Stufenreihe abzusichern. Nicht in der Mitte, sondern äußerst rechts durchfahren. Bleibt man im in der Mitte, dann reicht die Eigengeschwindigkeit zwar aus, die erste Walze durchzuschießen. Durch den Rücklauf wird man jedoch so stark abgebremst, dass die zweite und wesentlich heftigere Walze einen zurückholt und man erst nach unfreiwilligen Figuren wieder entlassen wird. Mit der Kenterrolle etwas zuwarten! Diese Spielstelle ist dann heftig, wenn die Felsplatte am linken Ufer deutlich überspült ist. Diese Felsplatte stellt so etwas wie einen Hilfspegel dar. Der Rücklauf am rechten Ufer kann bei Quertreiben für längeren Aufenthalt verantwortlich gemacht werden, speziell, wenn der Bug in diese Richtung gedreht wird! Bei hohem Wasserstand wäre es schade, sollte bereits hier der Fluss verlassen werden. Auch nach der Straßenbrücke ist der Charakter einer Waldschlucht gegeben, der sich erst ab Herantreten an die Sauwaldbundesstraße verliert. Früher wurde an dieser Stelle am linken Ufer angelandet. Das damals beliebte Gasthaus wird heute jedoch nicht mehr betrieben, sodass die Fahrt erst in Hilkering beendet wird. Bevor die Brücke nach Hilkering erreicht wird, muss auf Zahmwasserfahrt noch eine unschwierige Wehranlage abgefahren werden.

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