Flüsse unterliegen natürlichen Veränderungen. Bäume werden angeschwemmt, Ufer verändern sich. Mit all diesem rechnen Paddlern, schlimm wird es, wenn menschengemachte Hindernisse zur tödlichen Gefahr werden, wie jetzt auf der Oberösterreichischen Traun. Hier die Gefahrenschilderung:
Quelle: Wolfgang Höfer
Kurz vor Bad Ischl wurde durch Bauarbeiten und das Anlegen einer künstlichen Umflut im Frühjahr 2015 eine künstlicher Gefahrenstelle geschaffen, an der es Ende Mai fast zu einem Unfall mit Personenschade kam.Direkt hinter der Eisenbahnbrück vor Bad Ischl (47.689252, 13.623067) befindet sich am linken Ufer ein Durchlass zu einem Nebenarm. Der Durchlass hat etwa Ausmaße von 1x1.5 Meter, so dass eine gehörige Menge Wasser darin verschwindet. Die entstehende Sogwirkung reicht aus, um ein Kajak samt Paddler abzusaugen. Der künstlich entstandene Syphon wird weder durch Warntafeln angekündigt, noch ist er durch ein Metallgitter geschützt. Drei vorgelagerte Steine laden auch noch zum Kehrwasserfahren ein, so dass die Gefahr erst zu erkennen ist, wenn man sich bereits im ablaufenden Wasser befindet. Am 31.05.2015 ereignete sich an dieser Stelle ein Beinahe-Unfall, das Boot der Verunglückten konnte noch nicht geborgen werden und steckt weiterhin in der Betonröhre. Polizei und Behörden wurden informiert. Dementsprechend gilt auf diesem Abschnitt in den kommenden Wochen erhöhte Vorsicht. Wir werden versuchen euch über die weitere Entwicklung zu informieren.
Text: 4-paddler.com mit Informationen (Bild, Video) von Wolfgang Höfer









Das im Siphon befindliche Kajak wurde inkl. im Durchfluss verkanteten kleineren Baumstämmen am 03.06.2015 von der Wasserrettung und Feuerwehr geborgen. Es ist nicht auszuschließen, dass sich innerhalb kurzer Zeit wieder Bäume im Durchfluss verkanten. Somit ist diese Stelle absolut zum Anlanden zu vermeiden. Mit den Verantwortlichen des Amtes der OÖ Landesregierung wurde zwecks Aufstellung von geeigneten Schifffahrtszeichen und Gefahrenhinweisen bereits Kontakt aufgenommen.
Das im Siphon befindliche Kajak wurde inkl. im Durchfluss verkanteten kleineren Baumstämmen am 03.06.2015 von der Wasserrettung und Feuerwehr geborgen. Es ist nicht auszuschließen, dass sich innerhalb kurzer Zeit wieder Bäume im Durchfluss verkanten. Somit ist diese Stelle absolut zum Anlanden zu vermeiden. Mit den Verantwortlichen des Amtes der OÖ Landesregierung wurde zwecks Aufstellung von geeigneten Schifffahrtszeichen und Gefahrenhinweisen bereits Kontakt aufgenommen.
Es gibt aktuell oberhalb an der Traun eine weitere potentielle Gefahrenstelle infolge einer Staudamm-Baustelle in der Einfahrt von Bad Goisern !
Vor einigen Wochen hab ichs gescoutet, es sah noch flott fahrbar aus, besser von der höhergelegenen westlichen Uferstrasse aus vorher ansehen.
11.08.2015
Bei einer Fahrt am 08.August 2015 konnten wir feststellen, dass von der Flussmeisterei inzwischen eine Warntafel aufgestellt wurde und um den Einlauf ein Art Rechen aus senkrecht eingerammten Piloten gesetzt wurden. Die Piloten ragen so weit über die Wasseroberfläche, dass erst bei einem starken Hochwasser die Syphonstelle nicht mehr sichtbar ist. Leider hatten wir keinen Foto zur Hand um den neuen Zustand festzuhalten.Aber die Flussbauer hätten die Gefährlichkeit dieser Stelle erkennen müssen.
A.Kettner D 84489 Burghausen