Christoph und Lukas Strobl waren in Chile unterwegs und auch sie haben tolle Geschichten udn Bilder mitgebracht. [br][/br][br][/br]Hier der erste Bericht von Anreise, Rio Palguin und Fuy...
Auch dieses Jahr waren mein Bruder Chris und Ich wieder fest entschlossen dem kalten Winter zu Hause zu entfliehen und stattdessen in wärmere Länder zu reisen und zu Kajaken. Nach 2 Jahren Afrika fiel die Wahl heuer endeutig auf Südamerika. Jeder Paddler kennt die Bilder und Videos von den traumhaften Flüssen die sich dort finden lassen. Die Wahl fiel dabei auf das Kajakparadies Chile.
Galerie: vboyz.at in Chile
Quelle: vboyz.at
Da Fluglinien und Kajaks bekanntlich nicht gerade die besten Freunde sind, waren wir froh, dass unsere gut verpackten (und deshalb auch nicht wirklich erkennbaren) Boote als Surfausrüstung ganz gut durchkamen. Auch, dass die Teile, die eigentlich aussahen wie in Plastik verpackte Leichen, länger waren als 2m und schwerer als 20KG wurde Gott sei Dank nicht bemerkt… Von Santiago aus, nachdem wir ganze 12 Stunden am Busbahnhof verharren mussten, ging es schließlich per Bus mit samt Kajak und allem Drum und Dran Richtung Pucon. Nach anfänglichem Chaos landeten wir irgendwie im Pucon Kayak Hostel, etwa 10 Min außerhalb von Pucon. Dort trafen wir auch einige Paddler, mit denen ich sogleich auf den oberen Palguin fahren konnte. Ein kurzer aber lustiger Wasserfall-Run - ein perfekter Start für das was noch alles kommen sollte.
Nach ca. 1 1/2 Tage Anreisezeit und 2 x Palguin stellte ich meinen persönlichen Rekord im Schnell-Einschlafen auf ;) Leider habe ich die Fotos vom Palguin noch nicht bekommen, vielleicht tut sich da nachträglich noch etwas. In den kommenden Tagen trafen wir einen alten Freund aus Österreich, der auch gerade in Chile durch die Gegend reist. Mit ihm fuhren wir noch den oberen Trancura, ein schöner Fluss mit lustigen Stellen und dem Vulkan von Pucon im Hintergrund. Leider war im Februar die Gegend um Pucon schon relativ trocken, weshalb außer diesen beiden Flüssen eigentlich fast gar nichts mehr lief.
Quelle: vboyz.at
Quelle: vboyz.at
Trotz der übermäßig vorhandenen und durchaus sehr ansehnlichen Chicas in Pucon erinnerten wir uns weshalb wir eigentlich nach Chile gekommen waren und beschlossen deshalb so schnell wie möglich Richtung Futalefeu in den Süden zu kommen, der um diese Zeit perfekt sein sollte. Zu unserem großen Glück trafen wir die zwei Engländer Tim und Dave, die auch Mitpaddler suchten und außerdem auch noch auf den Futa wollten. Sie waren sogar schon vor ein paar Wochen dort und kannten deshalb die Strecke - sehr gemütlich für uns :)Bevor wir aufbrachen gingen wir auf den Vulkan in Pucon - ein sehr geiles Erlebnis das man unbedingt mal gemacht haben sollte. Am besten ist das Runterrutschen im Schnee (wartet aufs Video). Am Weg zum Futa nahmen wir noch den Fuy mit. Einer der geilsten, schönsten und lustigsten Flüsse die ich bis jetzt gefahren bin. Wir sind zum einpaddeln zuerst den unteren Fuy (WW3) gefahren, und danach den oberen (IV+). Wir hatten perfektes Wetter und einfach einen Tag am Fluss von dem man sonst nur träumt. Die Bilder sprechen glaube ich für sich. Dann brachen wir schließlich zur endlosen Reise nach Futaleufu auf. In einem Supermarkt kauften wir noch die einzig halbwegs OK klingende CD – und zwar die Titelmusik von Transformers – deren 13 Lieder sich wahrlich in unser Hirn brannten nach den 2 ½ …
Text: Christoph und Lukas Strobl






















Super Fluss - das Escudo schaut auch gut aus - gefällt mir!