Christoph Vogels und Paul Meylahn sind grade auf dem Weg nach Uganda, um dort mit den dicken Dingern zu spielen. Vorab gibts schonmal Infos rundd um den Trip - die beste Vorbereitung für Nachahmer!
Quelle: CHristoph Vogels
Christoph VogelsNovember, es ist ziemlich kalt draußen. Mein Handy klingelt, als wir nach dem ersten Skitag der Saison in die Skihütte kommen. Mein Kumpel Paul ist dran. „Wie sieht’s aus mit paddeln in deinen nächsten Semesterferien?“. „ Klar gerne, aber wohin im Februar? Warm sollte es auf schon sein“. Paul schlägt Afrika vor – vielleicht an den Sambesi.... Eine Woche später treffe ich Nico Langner:„ Fahrt besser an den Weißen Nil. Da hats Wildwasser der Weltklasse auf über 30km Länge mit den legendären Playspots „Nile Special“ und „Club Wave“. Dazu warmes Wetter und unkomplizierte Leute...“ Das klingt gut und die Entscheidung ist schnell getroffen.Einen guten Tipp für den Flug hat Nico auch noch: die ortsansässige Rafting-Company „kayakthenil.com“ hat eine Kooperation mit Brussel Airlines. Wenn man hier bucht soll es wohl keinen Stress mit den Kajaks geben.Und so ist es dann auch als ich dann Ende Dezember mit Mohamed aus dem ugandischen Office von Brussel Air schreibe. 5 Emails hin und her; Reisedatum, Kreditkartennummer und schon kommen die Tickets per Email, die Boote fliegen umsonst mit.Sehr gut, jetzt wissen wir schon mal wann wir wohin fliegen, aber noch nicht was uns da erwartet. Als Reisedatum haben wir dann den 22.2 gewählt. Zurück geht’s dann am 19.3 – wir landen pünktlich zum Wiesenwehrrodeo an der Erft um 06.30 in Brüssel.
Aber neben dem Flug gibt es noch so einiges zu organisieren. Die ersten Recherchen im Internet lassen den folgenden Impf-Marathon schon erahnen. Hepatitis A und B, Typhus und Gelbfieber sollten auf jeden Fall gemacht werden. Für die Gelbfieberimpfung muss man sogar zum Gesundheitsamt oder zu einem speziellen Impfarzt.
Dazu kommen noch die Malariaprophylaxe und eine umfangreiche Reiseapotheke mit viel Antibiotikum und Durchfallmittel die man auf jeden Fall mit haben sollte. Mücken- und Sonnenschutz darf natürlich auch nicht fehlen.
3 Wochen vor Abflug – Wo schlafen wir eigentlich und was erwartet uns genau? Bisher haben wir nur die Rapids und Wellen aus den einschlägigen Paddelfilmen vor Augen. Das war ja dann letztendlich auch die Motivation den Flug zu buchen. Aber jetzt wo die Reise näher kommt wollen wir dann doch mal gerne wissen was genau da unten am Nil eigentlich los ist.
Aber auch das lässt sich schnell klären. Es gibt 2 Abschnitte: Day 1 Section und Day 2 Section. Beide bieten durch Ihre weit verzweigten Channels verschiedenste Möglichkeiten einer Befahrung. Die beiden Wellen befinden sich am Ausstieg der Day 2 Section.
Quelle: CHristoph Vogels
Paul Meylahn
Passend zu den Flussabschnitten gibt es jeweils Camps in denen man sehr günstig zelten kann. An der Day 1 Section gibt es die Auswahl zwischen dem „Eden Rock“ und dem „NRE-Camp“. In beiden steigen überwiegend Touristen ab die sich per Raft den Nil runter fahren lassen. Wir buchen für den Anfang eine Woche im Eden Rock und den zu unserem Flug passenden Flughafenshuttle nach Bujagali.Anschließend wollen wir zu den beiden Wellen und zur Day 2 Section. Hier bleibt man dann im Hairy Lemon, ein Camp auf einer Nilinsel. Es gibt zum Campen drei mal täglich Essen dazu. All-inklusive für 16$ die Nacht – nicht schlecht.
Kurz bevor es dann nun endgültig los geht treffen auch noch zwei nagelneue Wavesport Project X ein. Es sind mit die ersten in Europa und wir dürfen sie auf dem Nil testen.
Jetzt kann nichts mehr schief gehen. Die Taschen sind gepackt und der Flughafenshuttle nach Brüssel organisiert. Noch einmal schlafen und dann…
Sponsoren: Triggernaut | Langer | Sweet | Werner
Text: Christoph Vogels









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