..und sie fliegen wieder: wie jedes Jahr fand am vergangenen Wochenende das legendäre [b]AKC Rißbachfliegen[/b] im Karwendel statt. Heuer waren 60 Paddler dabei - darunter auch viele neue Gesichter. Einen neuen Rekord gab es leider nicht, aber grandiose 20 Befahrungen von [b]Seppi Strohmeier[/b].
Quelle: Michelle Hombach
Wurde noch am Monatsanfang gebangt, ob der das Rißachfliegen überhaupt stattfinden kann, da der Rißbach einen extrem niedrigen Pegel hatte, sorgte der Regen am Anfang der Woche für ausreichend Wasser.So war die Klamm bei einem Pegel von 106cm gut zu befahren, und auch für die Standardstrecke oberhalb reichte das Wasser. Und auch die Verhandlungen mit Petrus waren ein voller Erfolg, denn die Sonne schien das ganze Wochenende aus voller Kraft über dem Karwendel.So begann der Samstag vormittag mit dem Absichern der Klamm, unter Anweisung von Peter Tümmers. Am Eingangsfall wurden auf beiden je zwei Seile runtergelassen, eins mit Schlingen um im Notfall rauszuklettern, und eins um sich ggf. abseilen zu können.Für die Absicherung der zweiten Stufe gab es in diesem Jahr ein Seilgeländer. Ein weiteres Seil führte zum Ausgang der dritten Stufe, damit Paddler zum sichern hinunterkommen konnten.Bild links: Peter Tümmers erklärt das Sicherungs-Konzept
Quelle: Michelle Hombach
Quelle: Michelle Hombach
Seilgeländer zur Absicherung der zweiten StufeFlo Zaczek in der Anfahrt zur letzten Stufe
Nachdem sich dann alle mit 12kg Leberkäse und Semmeln gestärkt hatten, wurde das Fliegen eröffnet.
Mit unter den ersten Paddlern auf dem Wasser war Seppi Strohmeier - mit dem Ziel, die meisten Befahrungen zu schaffen. Mit 20 mal Rißbachklamm gelang Seppi zwar der Tagesrekord - aber der Titel bleibt trotzdem bei Stefan Maier, der 2006 25 Befahrungen der Rißbachklamm vorlegte.
Für die "Frauenquote" des Treffens sorgte Anne Hübner, die als einzige Frau an diesem Wochenende die Klamm befuhr.
Durch die vielen Teilnehmer, den guten Wasserstand und das traumhafte Wetter gab es heuer im Vergleich zu den Vorjahren zahlreiche Befahrungen - aber auch einige Schwimmer, die meisten davon im "Eck" der dritten Stufe. Und dabei wurde auch Blutzoll gezahlt - eine angehauene Nase und eine ausgekugelte Schulter.
Quelle: Peter Lintner
Quelle: Michelle Hombach
Flo Fischer im WasserfallNils Dippon freewheelt die Rißbachklamm
Am Abend wurde dann in AKC - Marnier im nahegelegenen Faller Hof gefeiert. Der Abend begann mit der Versteigerung von gesponsortem Material, aus deren Erlös der Abend finanziert wurde. Und so wechselte ein 7m langer Spanngurt für den stolzen Preis von 50 Euro den Besitzer.
Am Ende des Abends wurde auch noch die Aufnahme von einigen neuen Mitgliedern im Club zelebriert.
Am Sonntag teilte sich die Gruppe - einige Frühaufsteher starteten um 8:00 Uhr ins Ötztal, während andere es auf der Rißbach-Standardstrecke eher gemütliche angehen.
Galerie: Rißbachfliegen 2011
Text: Michelle Hombach
Web-Tipp: Der AKC hat wieder eine Internetpräsenz


















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