Mit Konzerten, Straßentheater, Faschingsumzug, Mur surfen-schwimmen-paddeln, 1000-Lichter-Meer, Help-Banner konnten die Mur Retter binnen einem Jahr die Anzahl ihrer Unterstützer mehr als verzehnfachen! Nun wurden die Unterschriften an den Grazer Bürgermeister übergeben!
Quelle: rettetdiemur.at
Der Grazer Bürgermeister Nagl freut sich über 30.512 Unterschriften von Clemens Könzcöl - Rettet die Mur!
Im Hintergrund Christoph Litschauer - WWF mit dem Flüsse voller Leben Herz.
Gratulation zu den 30.512 Unterschriften, das ist die erfolgreichste Gewässerschutz Petition Österreichs!
Mit Konzerten, Straßentheater, Faschingsumzug, Mur surfen-schwimmen-paddeln, 1000-Lichter-Meer, Help-Banner konnten die Mur Retter binnen einem Jahr die Anzahl ihrer Unterstützer mehr als verzehnfachen!
30.512 Menschen, die jetzt die Hochglanz-Werbebotschaften der Energie-Wirtschaft hinterfragen!
" rel="nofollow" target="_blank" onclick="$.ajax({type: 'GET',url: '/ajax/linkhit.json',data: { link: '1005728'}, cache: 'false'});return true;">"Rettet die Mur" wirft der Politik und den Energieversorgern vor, aus der Japan-Krise Kapital schlagen zu wollen. Obwohl auch ein Totalausbau der Wasserkraft nichts ändern würde - die Steiermark muss 40% des Stroms importieren. Energie sparen und effizienter einsetzen ist der einzige Weg. Siehe Artikel auf orf.at
Quelle: rettetdiemur.at
Unermüdlich wurden Aktionen gestartet und Unterschriften gesammelt
Quelle: rettetdiemur.at
Hucho Hucho - der König der Mur - möchte sein Zuhause vor weiteren Kraftwerken und Schlamm-Stau-Seen bewahren!
Hier die Aussendung von Rettet die Mur:
"Rettet die Mur" und der österreichische Naturschutz fordern einen öffentlichen Dialog
Gestern übergab die Bürgerinitiative "Rettet die Mur" Bürgermeister Siegfried Nagl und Bürgermeister Stellvertreterin Lisa Rücker 30.000 Unterschriften für den Erhalt des Grazer Landesflusses. Zu diesem Anlass ernannten Naturschutzorganisationen Graz zur Huchenhauptstadt Europas und betonen die Wichtigkeit, diesen Lebensraum zu erhalten.
Übergabe der 30.000 Unterschriften:
Die Übergabe fand um 12:45 im Büro von Bürgermeister Nagl statt. Clemens Könczöl, Sprecher von "Rettet die Mur", übergab symbolisch den Scheck mit über 30.000 Unterschriften. Begleitet wurde er von Vertretern von ca. 20 Unterstützerorganisationen, die hinter der Plattform stehen.
Im Zuge der Übergabe kam es zum Gespräch mit den Vertretern der Stadt. Einig waren sich dabei die Beteiligen, dass die Diskussion um die Staustufe Graz auf einer öffentlichen und sachlichen Basis geführt werden muss. Die Bevölkerung muss über die Vorgänge in der Stadt informiert werden und beide Seiten die Möglichkeit bekommen ihre Argumente vorzubringen. Weiters stimmte man überein, dass nicht jeder Standort für den Bau von Kraftwerken geeignet ist und es einer genauen und objektiven Prüfung bedarf, ob die Staustufe Graz sinnvoll ist.
"Die GrazerInnen wollen ehrlich darüber informiert werden, was in ihrer Stadt passiert! Wir freuen uns mit dem heuten Tag einen öffentlichen Dialog zu starten. Denn der unseriöse Populismus der Projektwerber schadet letztendlich nur ihnen selbst. Nach wie vor sind wir die einzigen, die auch direkt und öffentlich in eine Diskussion um die Staustufe Graz zu treten", so Clemens Könczöl, Sprecher von "Rettet die Mur".
Österreichische Naturschutzorganisationen machen Graz zur Huchenhauptstadt:
Naturschutzorganisationen sorgen sich vor allem um den Erhalt der letzten Fließstrecke zwischen Leoben und Spielfeld. "Auf dieser Fließstrecke finden Tierarten wie der international geschützte Huchen einen ihrer letzten Lebensräume. Durch den Bau dieser Staukette würden wir eine der letzten natürlichen Populationen Österreichs auslöschen", erklärt Steven Weiss von der Weltnaturschutzunion IUCN.
Gemeinsam ernennen österreichische Umweltschutzorganisationen Graz nun zur Huchenhauptstadt Europas. "Der Huchen hat Kontinentalverschiebungen und Eiszeiten überlebt", so Christoph Walder, Flussexperte des WWF. Wie ein Wahrzeichen, steht der "König der Mur" für die große Vielfalt und Schönheit des Landesflusses, "Wir werden nicht zulassen, dass dieser faszinierende Murbewohner von den geplanten Staustufen aus seinem angestammten Lebensraum verdrängt wird."
Um über die Arterhaltung des Huchens zu debattieren, lädt man gemeinsam Internationale Flussexperten zu Symposien ein. Dabei werden nicht nur die Ursachen für die Gefährdung des Huchens, sondern auch Maßnahmen zum Schutz dieser äußerst seltenen Fischarten entwickelt. Denn mitten in Graz wird sich die Zukunft des Huchens entscheiden.
Auch die Bürgerinitiative "Rettet die Mur" wird sich weiter für den Erhalt des Flusses einsetzen. Sprecher Clemens Könczöl stellt klar: "Die Mur ist ein wertvoller Lebensraum für die Bewohner der Stadt und muss aktiv geschützt werden. Die Grazer Bevölkerung hat das längst erkannt."
Quelle: Flüsse voller Leben
Die Unterschriftenaktionen laufen natürlich weiter:
Mur __ redir.ec/mur1
Ybbs ___ redir.ec/ybbs1
Lieser ____redir.ec/lie1
Untertalbach redir.ec/utb2
Donau _______ redir.ec/don1












Liebe Aktionisten, ihr leistet wirklich eine hervorragende Arbeit. Gratuliere! Das Projekt "Wasserkraftwerk Puntigam" ist leider so gut wie gelaufen. Die Energie Steiermark hat eine derart kostenaufwendige und gute Pressearbeit hingelegt, dass wir nicht mitkönnen. Das Sponsering, jetzt auch noch bei den Special-olympic-games, in Schladmig und Graz, ist der Gipfel. Sie werden nicht einsteigen, sollte das Kraftwerk nicht genehmigt werden. Das Druckmittel, mit behinderten Menschen zu punkten, werden sie beinhart nützen. Sie haben es ja schon heute in der Ausgabe der Kleinen Zeitung gezeigt, was sie drauf haben. Schade, für den fließenden Fluss durch Graz. Nebenbei noch eine Ergänzung zu eurem Werbefeldzug: Ob der Huchen da ist oder nicht, interessiert kaum einen Grazer. Dieser Fisch ist wirtschaftlich nicht vermarktbar. Er wird auch nicht gesehen. Gesehen wird hingegen die Weihnachtsbeleuchtung in Graz. Für diese brauchen wir natürlich ein eigenes Kraftwerk. Scheiße!