Griechenland ganz abseits von gefälschten Bilanzen, Eurofalle und Ausschreitungen. Reinhard Friedl verbrachte in diesem Frühjahr zwei perfekte Wochen im Wildwasserparadies am Mittelmeer mit Freunden.
Griechenland gehört zweifelsohne zu den besten Paddelrevieren in Europa, abseits von gefälschten Bilanzen und wilden Ausschreitungen genossen wir 2 Wochen im Paddelparadies. Perfekte Wetterbedingungen, gute Wasserstände und Gastfreundlichkeit waren der Garant für einen unvergesslichen Wildwasserurlaub.
Der erste Fluss unserer Reise ist der Acheron, glatt gespülte Felsen und Klammen sowie glasklares türkises Wasser begeistern. Sofort vergessen wir alle Mühen und Strapazen der langen Anreise auf der dröhnenden Fähre und genießen unseren ersten griechischen Bach.
Quelle: lemonrider
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AcheronAcheron
Aufgrund des geringen Wasserstandes bleibt der Acheron unser südlichster Fluss, die neue Marschrichtung heißt Norden, wir erreichen noch am selben Tag das Basislager der kommenden drei Tage in Plaka. Wir schlagen unsere Zelte neben dem Raftcamp direkt am Arachtos auf. Am nächsten Morgen besucht uns dessen Besitzer, anstatt zu Meckern weißt er uns freundlich auf die Campeigene Wasserleitung hin und meint wir können auch gerne direkt im Camp parken: Its all for free!
Quelle: lemonrider
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KalleritikosArachtos
Der gut gefüllte Kallaritikos und herrliches Wetter ergeben ein weiteres Highlight unserer Tour. Eine atemberaubende Klamm und wuchtiges türkises Wasser im dritten und vierten Grad bezaubern, ehe wir die Mündung in den Arachtos erreichen.
Der Arachtos an sich entwässert das ganze umliegende Gebiet und ist dementsprechend gut gefüllt, trotz des Volumens wartet auch er mit einer wunderbaren Wasserfarbe und Stellen im vierten Grad auf. Im Bild zu sehen ist die 3km lange Arachtos Klamm, welche wie so vieles hier nur vom Boot aus erreichbar ist.
Quelle: lemonrider
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MeleopotamosKoukoumaneris
Nach weiteren ausgiebigen Touren am Arachtos und Kallaritikos geht’s nach drei Tagen weiter zum Meleopotamos. Hier im Bärengebiet (leider sahen wir nur ihre Spuren) herrschen
wieder perfekte Bedingungen: Stetige Verblockung (WW 3-4), meist vom Boot aus einsehbar und warmes Wetter bieten Traumwildwasser in einer Traumkulisse.
Der nächste Tag beginnt am Koukoumaneris, wir erwarten uns nicht viel, denn die Flussführer beschreiben diesen Bach in erster Linie als Alternativeinstieg in den nur mühsam zugänglichen oberen Aoos. Wie am Bild zu sehen erwartete uns auch hier wieder Traumwildwasser vom feinsten (WW 3-4).
Quelle: lemonrider
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AoosAoos
Nach der Mündung in den Aoos gilt es ein längeres leichtes, aber wunderschönes Stück im Aoos Canyon zu bewältigen ehe der Fluss seine Zähne zeigt und Verblockung sowie Gefälle wieder zunehmen.
In gewohnter Traumkulisse und dem bisher anspruchsvollsten Wildwasser geht auch dieser Tag viel zu schnell vorüber.
Unser letztes Griechenland Camp schlagen wir beim Voidomatis auf, eindeutig das schönste türkise Wasser, kein Wunder, entspringt es doch auch unterirdisch genau am Einstieg der Strecke.
Im unteren Teil des Voidomatis paddeln wir durch eine spektakuläre uralte Platanenallee, manche können sogar von innen inspiziert werden.
Quelle: lemonrider
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VoidomatisVoidomatis
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Nach einer weiteren Voidomatis Befahrung am nächsten Tag geht unser Griechenlandtrip leider viel zu schnell wieder zu Ende.Ob wir noch einmal ähnlich perfekte Bedingungen vorfinden bleibt unsicher, sicher ist jedoch, dass wir wiederkommen! Text und Fotos: Reinhard Friedl (www.hydrophil.org)Ein ausgiebiges Video ist hier zu finden: www.hydrophil.org









geil.. i a mog
War echt ein super trip mein mechaniker wird sich aber auch ziehmlich freuen denn mein auto hat a weng gelitten bei den straßen. aber die flüsse waren super! Und reini die Videos von dir sind echt super geworden hab sie mir glaub i schon mind. 20mal angesehen. Sowas ist a traumhafte erinnerung an 14 tage richtig leben.