Die Adidas Sickline WM ist Geschichte. In einem unglaublichen Finallauf holt Sam Sutton den Titel als "Mr. Sickline 2010" nach Neuseeland - vor Michele Ramazza aus Italien und Lukas Kalkbrenner aus Deutschland.
Quelle: Michelle Hombach
Nach dem spannenden Qualifikationsrennen gestern war ein spannendes Finale auf der Wellerbrücke heute vorprogrammiert. Hatten doch alle Favoriten schon auf den "letzten Metern" der Wellerbrücke ihr Können aufblitzen lassen.Die Regeln waren einfach - wie auch in den vergangenen Jahren ging es für die 48 schnellsten aus der Qualifikation auf die Wellerbrücke. In Zweierheats kam jeweils der Zeitschnellste weiter - zusammen mit zwei Lucky Losern, den zeitschnellsten Verliereren. Die so ermittelten Top 15 fuhren dann um den Titel "Sickline World Champion 2010" - und der momentan schnellste durfte wieder neben Christina Keil,Miss Tirol 2009, im Hotpol Platz nehmen. Bild links: Dieses Jahr leider Platz 29: Jakobus Stenglein
Quelle: Michelle Hombach
Die Strecke war in diesem Jahr technisch schwerer als im Vorjahr, darüber waren sich alle einig. Gerade das machte Sie sehr selektiv, und die Schwierigkeiten dem Publikum sichtbar - noch nie gab es bei einer Sickline Wetlmeisterschaft so viele Eskimorollen zu sehen, wie heuer. Und auch einen Schwimmer - doch dank dem mehr als fitten hf Safety Team ist auch in diesem Jahr nichts passiert.
Der von vielen als Favorit gehandelte Augsburger Jakobus Stenglein verfehlte die Ideallinie schon im ersten Finallauf - und schied somit sehr früh aus. Auch Tomass Marnics schaffte es nur als "Lucky Looser" ins Semifinale.
Bild rechts: Die Kernstelle des diesjährigen Rennens wurde für Max Siech zum Verhängnis.
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Das Semifinale der Besten 26 und zwei Lucky Loosern endete ebenso spannend - Mike Dawson führte mit einer Zeit von nur 59,39 Sekunden, dicht gefolgt von Sickline Weltmeister 2008 Thilo Schmitt mit 59,48 Sekunden. Sam Sutton lag mit 1:02,24 Minuten auf Platz 6. Eine halbe Stunde Pause blieb den 15 Finalisten, um noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren um einen Platz im Hotpool neben Miss Tirol ergattern zu können.Bild links: Überaschung aus der Schweiz: EIn Eidgenosse schaffte es als Lucky Looser ins Finale und landete dann auf Platz 6 - Glückwunsch Severin Häberling
Galerie: Sickline 2010 - Finale
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Thilo SchmittSo sehen Sieger aus: Sam Sutton
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Zuerst durfte Basti Lexa Platz nehmen im Hotppol. Nach einigen schnelleren Wechseln sicherte sich Michele Ramazza den Platz an Seite von Christina - und behielt diesen auch, bis Sam Sutton in einer wahnsinnigen Zeit von nur 58,85 Sekunden im Ziel ankam!
In einer Mischung aus Freude, Anstrengung und Anspannung nahm er Platz im Hotpool, von wo aus er über einen Fernsehbildschirm die Läufe seiner Konkurenten anschauen konnte. Doch niemand konnte diese Zeit unterbieten. Als letztes ging Mike Dawson, der vom Sam wohl gefürchteste Gegner auf die Strecke. Doch nach einem Fahrfehler von Mike in der Kernstelle jubelte Sam - Mike konnte seine Zeit nicht mehr unterbieten.
Platz 2, 2 Sekunden hinter Sam, ging an Michele Ramazza, dicht gefolgt von Lukas Kalkbrenner. Thilo Schmitt fuhr auf den undankbaren vierten Platz.
Text: Michelle Hombach


















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