Einfache Formal bei Andreas "Stocki" Stockinger - tolles Wetter + perfekter Wasserstand + lässige Gruppe = "Perfect Day 2009". Und wieder geht es mit der Serie ins Piemont, der Salzkammergut Experte zeigt uns, wo er seinen besten Paddeltag 2009 verbrachte.
Salzkammergut - Experter Andreas "Stocki" Stockinger war 2009 das erste Mal zum Paddeln im Piemont. Eigentlich gute Voraussetzungen für einen Paddeltag, der lange in Erinnerung bleiben soll. Wäre da nur nicht das Regenwetter. Doch Stocki hat Glück - denn seine Formel für einen "Perfect Day" ist einfach: tolles Wetter + perfekter Wasserstand + lässige Gruppe!
Quelle: Andreas_St
Armin
Einen meiner schönsten Paddeltage durfte ich im Juni 2009 im Piemont erleben.
Der Salzburger Kajak Club plante eine 14 tägige Ausfahrt ins Piemont, Robert und ich beschlossen für die letzten vier Tage zu ihnen zu stoßen. Kurzfristig entschlossen sich auch Kristin und Armin mit zu kommen, wenn auch erst einen Tag später.
Schlussendlich hatten wir dann auch noch Dave, der am TEVA Race teilnahm, im Schlepptau - eine lustige Anreise war somit vorprogrammiert.
Quelle: Andreas_St
Nur leider schien es, als würde das Wetter immer schlechter werden je näher wir unserem Ziel kamen. Auf den letzten paar Kilometern schüttete es bereits wie aus Eimern, die Sicht war schlecht und ein Italiener klebte knapp zwei Zentimeter an meiner hinteren Stoßstange– optimal denke ich mir.Spät aber doch kamen wir am Camp an und trafen die SKC-Mannschaft. Diese berichtete uns, dass das Wetter jetzt schon seit einigen Tagen so sei – keine Besserung in Aussicht. Die Stimmung war etwas getrübt, wir tranken noch ein Gute Nacht-Bier und planten morgen erstmal auszuschlafen. Wir dachten dass Kristin und Armin sowieso erst später ankommen würden und hofften, dass die zwei schönes Wetter mitbringen würden.
Quelle: Armin Auer/www.paddeln.at
Klitschnass im Gesicht wache ich am nächsten Tag in meinem Auto auf, das Wasser rinnt förmlich von meinem Gesicht. „Was ist los?!“, denke ich mir und mache die Augen auf - und denke schon an das Schlimmste - es regnet noch immer und und irgendwas an meinem Auto ist undicht!
Doch NEIN, ich hatte vergessen mein Auto abzusperren. Armin nutzte diese Gelegenheit und entleerte seine halbe Mineralwasserflasche auf meinem Gesicht.
Er stammelte dabei so etwas wie: „ Es ist schon 7 Uhr, gehen wir endlich paddeln…, steh endlich auf…“.
Und dann bemerkte ich, wie mir die Sonne ins Gesicht lächelte, und der sich in mit entfachte Ärger legte sich sofort wieder. Ein paar Minuten später kommt auch Robert aus seinem Zelt gekrochen, scheinbar hat Armin auch ihn irgendwie wach bekommen.
Bild rechts: Stocki
Bild unten links: Kristin
Bild unten rechts: Robert
Quelle: Andreas_St
Quelle: Armin Auer/www.paddeln.at
Am Frühstückstisch folgte eine kurze Diskussion auf welchen Bach es nun gehen sollte. Niemand von uns, außer Kristin, war zuvor im Piemont und jeder hatte seine gewissen Vorstellungen wie wir unseren ersten Tag starten sollten.
Nach einer Weile konnten wir uns auf die Egua einigen. Hochmotiviert fuhren wir zum Einstieg, besichtigten die ersten Stufen und ließen dem Spaß seinen Lauf.
Am Abend wurde noch groß aufgekocht, man gönnte sich ein oder zwei Bier mehr als üblich und plauderte mit den anderen über das Tagesgeschehen.
Die Kombination aus einem perfektem Wasserstand, einem Traumwetter und einer lässigen Paddelgruppe machte diesen Tag zu meinen Favoriten für das Jahr 2009.
Text: Andreas Stockinger













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