Im Tessin waren 2009 die Perfect Days reich gesät, nach Robert und Johannes erlebte auch Kristin Schernthaner ihren "Perfedt Day 2009" im südlichsten Kanton der Schweiz - "Ein wirksames Mittel gegen Schlafstörungen!"
Ein verlängertes Wochenende im Piemont: Kristin Schernthaner verrät ein wirksames Mittel gegen Schlafstörungen
Quelle: xeis
Es war nicht wirklich ein perfekter Tag, sondern ein perfektes, chaotisches Wochenende. Wir hatten schon seit längerem geplant, ins Piemont zu fahren. Ein verlängertes Wochenende im Juli stand bevor und nun war es endlich soweit. Nach einer sehr anstrengenden Arbeitswoche holte mich Armin aus der Steiermark in Salzburg ab. Die Begeisterung von Armin, ins Piemont zu fahren, ließ aber zunehmend nach als ihm bewusst wurde, wie lange die Anreise sein würde. Der Gedanke an gutes Essen und Wein und die Egua konnten ihn nach langen Diskussionen doch noch überzeugen. Endlich alles eingepackt und die Kajaks aufgeladen fuhren wir in der Dunkelheit weg.
Am Campingplatz trafen wir Stocki und Robert, die schon auf uns gewartet hatten. Die beiden wollten unbedingt gleich die Gronda und anschließend noch die Egua paddeln, die keiner von uns kannte. Also trugen wir die Kajaks hoch und paddelten uns an der Gronda wach und warm.
Quelle: xeis
Anschließend fuhren wir zur Egua, voller Hoffnung einen guten Wasserstand vorzufinden.
Am Einstieg sahen wir schon einige Paddler, die sich die ersten Stellen anschauten. Viele mit Kajaks beladene Autos kamen und fuhren wieder weg. Spätestens jetzt hätte uns auffallen müssen, warum keiner der Kajakfahrer eingestiegen war. Die einzigen, die am Einstieg noch übrig blieben, waren zwei Iren und wir. Die Iren hatten sich viele Stellen schon vom Ufer angeschaut und schwärmten vom perfekten Wasserstand. Obwohl es für uns nach viel Wasser aussah, stiegen wir gemeinsam ein. Nach den ersten drei Stellen wussten wir, dass der Wasserstand für diesen Bach sehr hoch war. Die Iren verließen fluchtartig den Bach mit der Aussage, sie wollen die Egua am nächsten Tag mit ihren Freunden paddeln.
Quelle: xeis
Durch die nun kleinere Gruppe kamen wir schneller voran. Es folgte eine schwere Stelle nach der anderen und immer wenn wir hofften, es wird leichter, kam wieder eine schwere Stufe. Wir mussten uns fast jede Stelle anschauen und die Zeit kam uns schon unendlich lange vor. Hunger und das Verlangen endlich aus dem Bach rauszukommen trieben uns voran. Total übermüdet und extrem hungrig erreichten wir endlich den Ausstieg.
Nach reichlichem Essen und viel Wein hatte ich trotz kaputter Unterlagsmatte den tiefsten Schlaf, an den ich mich erinnern konnte. Und das beste Mittel gegen Schlafstörungen sind 12 Stunden Autofahrt, Gronda und Egua bei gutem Wasserstand. (wirkt bestimmt)
Quelle: Hans Niederwimmer
Ich freue mich auch heuer wieder ins Piemont und Tessin zu fahren. Sehr viele Wochenenden werden wir im Salzkammergut, in Lofer und vor allem im Ennstal verbringen.













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