Am vergangenen Wochenende lud der Kayakclub Pustertal zum Kräftemessen ins Tauferer Ahrntal - zum vierten Mal fand das "Castle Rapid Race" statt.
Dienstag nachmittag, auf Facebook: "Bääm wie schauts aus bei dir mit Castle Rapid Race?? hast du jetz a Auto? Ruf mich mal an....".
Und so kam es, dass am Freitag Basti Lexa, Christian Hölzel, Martin Adelmaier, Matthias Karl, Flo Hartmann und Flo Fischer Richtung Südtirol starten - mit Vatis T3 als Mission Car.
Zusammen mit dem Argentinier Rial Pablo , dem deutschen Dominik Notheis und dem Spanier Matic Tercelj waren die Jungs die einzigen nicht-italenischen Starter beim Rennen.
Quelle: Fishy
Hintere Reihe v.l.n.r. Florian Fischer, Christian Hölzl, Basti Lexa, Matthias Karl
Vorne: Martin Adelmaier
Da es den ganzen Samstag - wie fast überall an diesem Wochenende - aus in Südtirol stark geregenet hat, hatte die Rennstrecke sehr viel Wasser. Dadurch überlegten die Veranstalter, ob das Rennen überhaupt stattfinden sollte.
Doch schließlich starteten 26 Leute im Zeitrennen, um einen der 24 Finalplätze für den Boatercross zu ergattern.
Da nur zwei Starter den Finallauf verpasst haben, fand in diesem Jahr kein Lucky Looser Rennen statt - stattdessen gab es für die beiden "Lucky Loosers" jeweils eine Kiste Bier.
Quelle: Fishy
Die 24 verbleibenden Starter kämpften in Viererheats, bei denen jeweils die beiden schnellsten weiter kommen, um den Einzug in die nächste Runde. Das Halbfinale wurde in zwei Dreierheats ausgetragen, um im Finale einen Heat aus vier Paddlern zu haben.
Die Strecke war geprägt von hohen Wellen, großen Walzen, fiesen Verschneidungen und trübem Wasser, so dass man die Steine unter Wasser kaum sehen konnte. Dass die Strecke nicht ganz einfach war, zeigte sich auch in den beiden Schwimmer, einer jeweils im Qualifikationslauf und Boatercross.
Für die wenigen Starter, die der italienischen Sprache nicht mächtig waren, war das Renenn doppelt hart - denn im Boatercross wurde ausschließlich italienisch kommentiert. Das hieß, man saß auf der Startrampe, und plötzlich wurde gestartet - das Kommando kam nur auf italienisch.
So kam es, dass der im Zeitrennen noch zweitplatzierte Basti Lexa schon im ersten Heat ausschiede, genauso wie Florian Fischer, Florian Hartman und Martin Adelmaier. Christian Hölzel schaffte es noch eine Runde weiter, der Rosenheimer Matthias Karl sogar bis ins Finale.
Auf dem Treppchen standen am Ende des Tages - und Gewinner des Preisgeldes von €1000 (€500 für Platz 1, €350 für Platz zwei und €150 für Platz drei) die Italienier Filippo Brunetti, Enrico Lazzarotto und Daniele Buzzi.
Quelle: Fishy
Quelle: Fishy
Quelle: Fishy
Im Gegensatz zu den letzten Jahren gab es am Abend nur teueres Bier und Grillfleisch, und eine Party, die sehr schnell zu Ende war.Stattdessen wurde bis im 4 Uhr noch im "Weinkeller" in Bruneck gefeiert - "da ging die Post ab bis in die früh", erzählte man am nächsten Tag. Allerdings machten die Autoren die Erfahrung, dass es den italienischen Carabinieris nicht gefällt, wenn man mitten in der Stadt wild übernachtet. Auch gefällt es den Carabinieris nicht, wenn Paddler ausschließlich mit Boxershort bekleidet nachts durch Bruneck laufen. Um das Wochenende dann noch perfekt zu machen, stürzten sich die Jungs vor der Heimfahrt noch die Rheinbachfälle bei einem traumhaften Wasserstand herunter.
Text: Florian Fischer & Michelle Hombach









HaHa - Ihr Flitzer
Hallo Florian,
nichts für ungut - hauptsache die Knochen sind heile geblieben. Danke für den Bericht -der Horizont muß ja mal erweitert werden.
On a wave
Thorsten