Sickline WM - und wie trainierst du?

Der Countdown läuft- nur noch weniger als einen Monat, bis das Exterm-Sportevent des Jahres startet: Die Sickline - Weltmeisterschaft im Ötztal! Wir haben schonmal nachgefragt, wie die Teilnehmer sich vorbereiten und welche Ziele verfolgt werden!

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Der COuntdown läuft- nur noch weniger als einen Monat, bis das Exterm-Sportevent des Jahres startet: Die Sickline - Weltmeisterschaft im Ötztal!
Welche Trainingspläne und Ziele die "Profis", darunter viele Slalomfahrer verfolgen, kann man sich denken. Doch wie bereitet sich ein "Durchschnittspaddler" auf die Sickline WM vor? Und welche Ziele werden verfolgt? kajak.at hat nachgefragt!

Markus Wissner, GER

Markus Wissner Markus

Quelle: easygoing

Markus ist schon mitten im Training für die Sickline-WM 2009, erzählt er kajak.at."Selbstverständlich habe ich einen wissenschaflich exakt ausgearbeiteten Trainingsplan nach neuesten physiologischen Erkenntnissen dessen Geheimnisse ich hier nicht preisgeben kann.", sagt Markus grinsend. Für Training im Wildwasser muss der Hesse oft viele Kilometer auf sich nehmen, wie Markus erzählt: "Kürzlich waren wir im Engadin und Ötztal, bei Hochwasser laufen hier einige Nebenbäche der Lahn. Die Slalomfahrer werden den Paddelclub Wissmar an der Badenburg kennen, die haben da ein paar Kehrwasser und ein bisschen Strömung mit ein paar Toren, das passt dann schon. Die Slalomstrecke Hohenlimburg ist nicht weit von uns.""Grundlagenausdauer mache ich auf der Lahn oder in Hohenlimburg, teils im Abfahrtsboot, teils im Wildwasserboot. Ansonsten gehe ich laufen, Fahrrad fahren oder Badminton spielen. Dazu kommt immer mal eine Trainingseinheit im Kraftraum. Die letzte Woche vor der WM will ich auf jeden Fall im Ötztal vor Ort sein.", verrät Markus seine Vorbereitungen für das Sickline-Rennen.Als Ziel hat Markus sich gesetzt, erst einmal die Qualifikation zu schaffen und auf die Wellerbrücke zu kommen. "Und dort natürlich ein gutes Rennen fahren.", wünscht sich Markus.

Christian Boczkaja, GER

Chris Chris

Quelle: Chris_Bo

Wie die meisten, ist auch Christian schon im Training. "Seit einigen Wochen bin ich fast jeden Tag 20 km mit dem MTB zur Arbeit gefahren, für die Sickline und zur Eigenkondition.", erzählt Christian. "Das Tölzer Land ist super zum trainieren, hier gibt es sehr viele MTB-Strecken, eine super Natur und zu den ganzen Flüssen im Süden ist es ein Katzensprung. Da gehen sogar Tagestouren ins Ötztal usw.! Der Eiskanal ist auch nicht weit und fürs Flachwasserfahren habe ich reichlich Homeruns :-) ", schwärmt der Wahl-Bayer.

"Unter der Woche ziehe ich wenn es passt viele Kilometer auf Flachwasser, das ist auch gut zum Abschalten, und am Wochenende geht das Training dann richtig los. Dann wird sich mit guten Freunden getroffen und in den Süden paddeln gefahren. ", beschreibt Christian seine Vorbereitung für die WM.

"Natürlich möchte ich Erster werden", lacht Christian, "nein, mein erstes Zeil ist die Qualifikation zu schaffen.Wenn das klappt geht es der Wellerbrücke an des Kragen. Um es mal kurz zu fassen, ist mein Ziel unter den ersten 30 zu kommen. Wird bei der sehr starken Konkurenz schwer, aber man brauch ja ein Ziel. Lieber etwas zu hoch ansetzen."

Dirk Schwethelm, GER

Dirk Schwethelm Dirk

Quelle: Dirk Schwethelm

"Eigentlich trainiere ich permanent, wenn es die Zeit zulässt. Als selbständiger Baumpfleger und Familienvater ist das nicht immer ganz einfach. Ich versuche aber mindestens 3 mal die Woche zum Training zu kommen.", erzählt der Jenaer, "Vorteil meines Berufes ist, dass ich hier schon eine grundsätzlich körperliche Fitness benötige, um überhaupt am Seil im Baum arbeiten zu können."Das nächstgelegene Wildwasser findet Dirk im Kanupark Markkleeberg, wo er versucht, im 2-Wochentakt zum Trainieren hinzufahren. "Ansonsten bleibt mir nur Flachwasserslalom und Konditionsbolzen auf der Saale oder Krafttraining im Bootshaus. Je nach Lust und Laune", sagt Dirk.

"Das Finale auf der Wellerbrücke zu erreichen wäre schon nicht schlecht, man kann ja mal träumen...", schwärmt der Thüringer.

Stefan Schenk, AUT

Stefan Schenk Stefan Schenk

Quelle: superhuge

Stefan versucht, die ganze Saison lang zu trainieren: "Flachwasser und ein bißchen Slalom kann ich in Wien trainieren beim Union Kajak Klub, schweres Wildwasser findet sich dann erst im Gesäuse", erzählt Stefan.Und wie trainiert der Wiener?"Ich war in Norwegen (gilt das als Training?). Hab´ mir ein Slalomboot gekauft undan ein paar Rennen teilgenommen. Derzeit schau ich dazu, daß ich 2x pro Woche in irgendeiner Form im Boot sitzen kann; und die anderen Tage setz ich mich auf den Ergometer oder mache meine (geheime) Gymnastik."Als Ziel hat er sich gesetzt, dass es besser laufen soll als bei der Sickline WM 2008: "Da war ich so negativ, daß die Enttäuschung vorprogrammiert war.Entspannter an die Sache herangehen und ein schönes Erlebnis mit nach Hause nehmen, das ist das Ziel.", erzählt Stefan.

Andy "Mo" Kennedy, NZL

Mo Kennedy Andy Kennedy

Quelle: Mo Kennedy

Der Neusseländer Andy, bekannt eigentlich nur als Mo, kennt das Ötztal bisher nur von Filmen und Bilder, daher ist er sich noch nicht sicher, was ihn paddeltechnisch im Ötztal erwarten wird."Bisher habe ich auch noch nicht wirklich mit dem Training angefangen, da ich momentan in Norwegen arbeite wo ich jeden Tag rafte, was mir eine grundlegende Fitness verschafft, aber ich muss vor dem Rennen mehr schwere und steile Sachen fahren um richtig fit zu werden!", erzählt Mo, der seit Frühling durch Europa reist."Als Vorbereitung werde ich versuchen, so viel wie möglich zu paddeln, aber kein spezielles Training. Ich bin hier zum Spaß haben, nicht zum gewinnen", erzählt Mo.

Und so sind auch die Ziele des Neuseeländers: teilnehmen, Spaß haben und zu versuchen, sich selber im Mittelfeld zu platzieren. "Es wird einfach nur toll sein, mit so vielen internationalen Paddlern zu Paddeln und einen weiteren Namen für Neuseeland auf die Liste zu schreiben", schwärmt Mo.

Helga Lehner, AUT

Helga Lehner Helga

Quelle: helga

"Mein 'Training' für die WM beschränkt sich eigentlich nur auf Boot fahren.Einen richtigen Trainingsplan, Fitness-Übungen etc. erspar ich mir, meine Hoffnungen auf den WM-Titel halten sich doch in Grenzen...", erzählt Helga, "Wir sind gerade eben erst aus Norwegen zurück gekehrt, ich habe sozusagen bereits 3 Wochen intensives Training hinter mir :-)."Helga wohnt in Absam, kurz vor Innsbruck, also perfekte Trainingsbedingungen: "Das Ötztal ist schnell erreicht, die Wellerbrücke führt für mich momentan aber noch zu viel Wasser.", verrät uns Helga.Und Helgas Trainings-Geheimrezept? "Boot fahren. Meiner Meinung nach ist das die beste Vorbereitung für eine Kajak-WM.", lacht die Absamerin.Wie alle, hat auch Helga ein persönliches Ziel, das sie erreichen möchte: "Der letzte Platz wäre schon ein bisschen peinlich..Mein Ziel: Nicht unter den letzten Zehn zu landen!"

David Krismayr, AUT

David Krismayr David Krismayr

Quelle: DangerDave

Im Gegensatz zu dem Großteil der Teilnehmer hat David Krismayr noch nicht angefangen zu trainieren: "Ich bin mit arbeiten sehr eingespannt und dadurch komme ich momentan nicht so viel zum paddeln. Als Ausgleich gehe ich regelmäßig laufen.", erzählt uns der Salzburger.Aber wenn doch Zeit ist, bietet Davids Wohnort Salzburg gute Bedingungen zum trainieren, so "ist die Saalach ein bomben-Trainingsbach und wenn ich frei habe kann ich mir dort die Zeit echt super vertreiben. ", verrät David.

"Eigentlich bin ich nicht kein Trainingstyp, daher besteht mein Training für die WM aus laufen, täglichen Kraftübungen, ab und an Sex, viel Lachen, Party bis ich mit einer heim kann;-) und natürlich paddeln!", sagt David lachend.

Auch wenn David sich selber nicht als Wettkampfpaddler sieht, hat er ein Ziel vor Augen, das er bei der Sickline WM erreichen möchte: "Ich bin ein Paddler, der die Herausforderungen in der Natur sucht, aber wenn ich mich für das Finale qualifiziere wäre ich schon froh."

kajak.at wünscht allen Teilnehmern/Teilnehmerinnen viel Erfolg und das sie ihre Ziele erreichen!

Zusammenstellung: Michelle Hombach

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