1. Münchner Freestyle Meisterschaft

Vorsichtig optimistisch hatten die Veranstalter mit knapp 30 Teilnehmern gerechnet. Es kamen über 50 und so strahlten nicht nur die Sieger am Sonntag auf der Floßlände.[br][/br][br][/br]>> [url="http://kajak.at/202/index.php?selWeiter=weiter&selID=5862a0c8-2a1b-4d9b-b4f8-165ef10f4e54"][b]Bilder von Matthias[/b][/url]

TopSiteNews Münchner Freestyle Meisterschaft

Vorsichtig optimistisch hatten die Veranstalter der ersten Münchner Meisterschaft im Kanufreestyle mit 30 bis 35 Teilnehmern gerechnet. Doch damit hatten sie sich getäuscht. Über 50 Teilnehmer gingen beim ersten Freestylewettkampf in München an den Start und sorgten nicht nur dafür, dass der ursprüngliche Zeitplan schnell Vergangenheit war, sondern sogar die Urkunden ausgingen.

Freestyle München

Quelle: fotograf

Das Fazit fällt trotzdem rundum positiv aus. Zwar musste bei der Premiere immer wieder improvisiert werden, doch dank der Mithilfe aller Beteiligten tat das der super Stimmung keinen Abbruch. Es war ein bisschen wie früher, als KanuFreestyle noch Rodeo hieß. Statt moderner Computertechnik und EDV-Auswertung, kamen nur Kugelschreiber und Papier zum Einsatz. Dafür gab es gratis Essen für alle (aufgestockt durch spontane Hamsterkäufe), attraktive Preise beim Fun-Race und jede Menge Spaß in angenehmer Atmosphäre.

Freestyle München

Quelle: fotograf

Doch dass heißt auf keinen Fall, dass nicht auch großer Sport geboten wurde. Lokalmatador Seppi Strohmeier zeigte eindrucksvoll, welches Potential die kleine Walze im Münchner Floßländkanal besitzt. Mit 1020 Punkten setzte er sich im Finale der Herren vor Martin Koll aus Augsburg und Val Grollmund aus Frankreich durch und sicherte sich den Münchner Meistertitel. Überhaupt war die Veranstaltung überraschend prominent und international besetzt. Neben dem Rodeoweltmeister von 1995, Olli Grau, der auf Anhieb auf den vierten Platz rotierte, wurde sogar Steve Fisher in Thalkirchen (wenn auch nicht im Boot) gesichtet.

Stark vertreten war neben der Prominenz aber auch die Münchner Jugend die mit Wolfram Seiden vom ESV München und Daniel Kazemi von der TGM in den beiden Juniorenklassen die Sieger stellte. Bei den Juniorinnen teilten sich Anne Grüb vom DTKC München und Julias Spaaij aus Tübigen den ersten Platz. Das Kanufreestyle-Team Baden war nicht nur am Wasser vorne mit dabei, sondern half auch an Land äußerst tatkräftig mit und hatte entscheidenden Anteil daran, dass die Veranstaltung gut über die Bühne ging. Dafür herzlichen Dank an Helmut Wolff und sein Team!

Eindrucksvolle Läufe zeigten auch die C1-Fahrer, bei denen Fabian Krummreich aus Augsburg vor Philipp Hitzigrath und Daniel Riedmüller vom Team Baden auf Rang 1 landete. Erfreulich gut besetzt war die Damenklasse, in der sich Ingrid Schlott den Münchner Meistertitel vor Gudrun Lehner aus Innsbruck und Anne Hübner sicherte.

Freestyle München

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Bleibt noch vom Fun-Race zu berichten, dem gut gehüteten Geheimnis der Veranstalter. Nach einem Massenstart galt es sich eine der im Kehrwasser treibenden Badeenten zu schnappen und mit dieser schnellst möglich das Ziel an der Walze zu erreichen. Aber vielleicht doch nicht so schnell: Denn auf den Ersten wartete als Preis nur eine Ananas, auf den Zweiten eine vodooartige Holzfigur und erst auf die Plätze 3-8 die attraktiven Preise. Lust auf Obst hatte offensichtlich Boby Frieser, der sich mit viel Vorsprung vor Simon Huber die Ananas sicherte.
Bild rechts: Sieger des Funraces und Gewinner der Ananas: Bobby Frieser

Freestyle München

Quelle: fotograf


Bild oben: Olli GrauUnd hier die Ergebnisse:

Wir hoffen, dass die erste Münchner Freestyle Meisterschaft keine Eintagsfliege bleibt und bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern, Zuschauern und Helfern. Besonders bedanken möchten wir uns bei Ingrid Schlott, Simon Strohmeier, Helmut Wolff und dem Team Baden, Boby Frieser, den Verfechtern und allen Judges und Schreibern!


Text: Matthias Breuel

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