Zur Zeit stellen euch die Jungs von Playboaters.de auf ihrer Website jede Woche einen Drop oder ne Wasserfall-Kombi unter dem Motto "Drop der Woche" vor. Thomas Hinkel hat für kajak.at den Januar zusammengefasst.
Quelle: David Ernst
Zur Zeit stellen euch die Jungs von Playboaters.de auf ihrer Website jede Woche einen Drop oder ne Wasserfall-Kombi vor. Keine unfahrbaren Sachen, sondern sportliche Herrausforderungen! Dazu bekommt ihr die wichtigsten Info's gleich inklusive. Bei kajak.at bekommt ihr einen kurzen Überblick, um euch die Details dann direkt hier >> zu besorgen.
Beachtet dabei bitte, dass die Beschreibungen trotz größter Sorgfalt, immer subjektiv beeinflusst sind. Ihr entscheidet nach Erfahrung und Können selbst am Bach was ihr fahrt oder nicht!
Die Klassifizierung der Drops erfolgt nach einem Ratingsystem von 1 bis 5 in den Kategorien "Dangerfaktor", "Park'n Huck", "Meltdownbonus" und "Fame", dem Ansehen in der Szene durch eine Befahrung. Hinzu erhaltet ihr in tabellarischer Form die Information zur besten Befahrungszeit und die durchschnittliche geschätzte Anzahl von Befahrungen pro Jahr.
kajak.at hat für euch die vier Drops der Woche aus dem Monat Januar auf einen Blick parat.
Bild rechts: Der Prägbachfall im Schwarzwald
DropWann?Wie viele
pro Jahr?www.playboaters.de/editor/upload/images/wheelchair%20px50.jpg">
Geroldsauer Wasserfall
Beschreibung
Der Geroldsauer Wasserfall stürzt sich nach einer engen Klamm über eine fünf Meter hohe Stufe aus Granit in einen weiten Kessel. Der Einstieg ist oberhalb frei wählbar. Aussteigen kann man am besten vor dem Steg an der Wasserfallhütte. (die heißt wirklich so)
Nach dem Einstieg geht es mit ein paar Stufen durch die enge Klamm. Oberhalb des Wasserfalls ist eine kleine Vorstufe, auf die sofort der eigentliche Fall folgt. Bei niedrigem bis mittlerem Wasserstand am besten links halten. Wer den Geroldsauer Wasserfall bei Hochwasser fährt gibt sich einfache der braunen Brühe hin.
Quelle: David Ernst
Quelle: David Ernst
beste Zeit September bis Mai
Befa./Jahr: ca. 10
Dangerfaktor www.playboaters.de/editor/upload/images/grnball.jpg"> Park'n Huck Meltdownbonus Fame
Quelle: Joe
Reinbachfälle
Der Einstieg ist direkt oberhalb des ersten Falls. Es können aber alternative Einstiege gewählt werden. Ausgestiegen sind wir nach dem dritten Wasserfall. Auch hier kann man Weiterpaddeln, sollte aber unbedingt besichtigen und überlegen, wie man aus der folgenden Schlucht raus kommt. Der Aufstieg ist nach dem dritten Fall recht mühsam und steil – deshalb sollten unbedingt entsprechende Schuhe getragen werden. (nichts für Park'n Huck-Neosocken-Paddler!!)
Sofort nach dem Einstieg geht es mit dem ersten Fall los, ohne das viel Zeit zum Einpaddeln bleibt. Der erste Hüpfer ist zwei Meter hoch. Danach folgt direkt die höchste Stufe mit rund acht Metern Freiflug. Die dritte Stufe ist knappe vier Meter hoch und sollte nicht unterschätz werden. Am besten springt man hier (flussab gesehen) links raus. Da die Fälle Schlag auf Schlag kommen, sollten alle sicher befahren werden. Zudem ist eine Sicherung der ersten zwei Wasserfälle super schwer. Hat man den dritten Fall sowie den Aufstieg geschafft steht einem nochmaligen Freefall-Spaß nichts mehr im Wege. Ganz dem Motto: „second run – double fun!“
Foto rechts: David Ernst in den Rheinbachfällen
beste Zeit März bis August
Befa./Jahr: ca. 50
Dangerfaktor www.playboaters.de/editor/upload/images/grnball.jpg"> Park'n Huck Meltdownbonus Fame
Quelle: David Ernst
PrägbachfallDer Prägbachfall ist ca. 7m hoch. Er stürzt über eine Rutsche mit anschießendem freien Fall in einen ruhigen Kessel. Den Wasserfall kann man sehr gut besichtigen. Der Einstieg ist direkt 2m vor der Fallkante und der Ausstieg ist entweder vor oder nach dem anschließenden 1,5m Hüpfer. Der Prägbachfall ist ein absoluter Nobrainer. Unserer Meinung sind keine paddlerischen Vorraussetzungen nötig, allerdings ist, wer die Eskimorolle beherrscht klar im Vorteil.Nach dem Einstieg geht es sofort los. Am besten links halten und runterfahren. Boofen ist schwer möglich und nicht nötig. Wer will kann hier versuchen zu melten – den passenden Wasserstand vorausgesetzt. Die folgende Stufe eignet sich zum Training des Freewheels. Wer den Spaßfaktor erhöhen will, hat nicht nur einen Creeker mit dabei, sondern auch Playboat und TopoDuo auf dem Dach. Hochtragen ist auf den Trampelpfaden und kleinen Wegen kein Problem. Und selbst Mami und Omi können euch gemütlich von der Aussichtsplattform zuschauen.
beste Zeit Dez. bis April
Befa./Jahr: ca. 20
Dangerfaktor www.playboaters.de/editor/upload/images/grnball.jpg"> Park'n Huck Meltdownbonus Fame
Untertalbach Fall
Um zum Wasserfall zu gelangen fährt man die paar Kilometer oberhalb ebenfalls. Diese bieten super Wildwasser, je nach Wasserstand im vierten oder fünften Schwierigkeitsgrad. Vor allem auf Baumhindernisse muss geachtet werden, da das Bachbett sehr eng ist und häufig von steilen Felswänden flankiert wird.
Auf dem Bach sollte man die Augen aufhalten. Der Wasserfall ist eine von vielen schwierigen Stellen in der Untertalbachklamm. Dennoch sollten früh genug vor dem Fall die Kehrwässer angefahren werden. Diese fallen eher klein aus, man muss vor allem bei größeren Gruppen aufpassen.
Den Fall fährt man eher links. Die rechte Seite sollte man meiden, da sich Felsen im Unterwaser befinden. Eine schräge Stufe direkt vor der Abfallkante hilft einem nach links zu kommen. Allerdings macht sie das boofen schwieriger. Man muss schon ein verdamt gutes Timing habe um den Fall schön runter zu kommen.
Quelle: David Ernst
Quelle: David Ernst
beste Zeit März bis Juni
Befa./Jahr: ca. 350
Dangerfaktor
Park'n Huck
Meltdownbonus
Fame Die Klamm des letzten Abschnitts des Untertalbachs ist ein Schmankerl der Steiermark. In der Nähe von Schladming bietet dieser einen der schönesten Flussabschnitte der Alpen. Jährlich treffen sich hunderte Paddler zum Protest gegen einen geplanten Kraftwerksbau.
Wir bschäftigen uns mit dem etwa fünf Meter hohem Hauptfall.
Lage & Video: playboaters.de
Alles bisherigen und weiteren Teile der Serie "Drop der Woche" findet ihr auf Playboaters.de.
Web-Tipp: playboaters.de || 1596productions.de
Texte: Thomas Hinkel, David Ernst









Klasse Sache. Saustark.
Die Skala ist echt gut, sehr interessant
Weiter so!