Achstürze im Herbst

Über einen spätherbstlichen Ausflug ins Ötztal bei frostigen Temperaturen erzählen die Teilnehmer. Das Lächeln wärmt hier doppelt ...[br][/br][br][/br]>> [url="http://kajak.at/202/Achstuumlrze_Herbst_2009.html?selWeiter=weiter&selID=a6f33f8b-b3cf-4973-9732-c207034d088f"]Bildergalerie[/url]

TopSiteNews Helga
Ötz Achstürze

Quelle: cayennes

Eigentlich ist die Paddelsaison schon vorbei. Nur noch wenige Flüsse mit ausreichend Wasser sind zu finden - Bernhard Maraucher und das Prijon-Team fanden ihr Glück im November im Ötztal, auf den Achstürzen.

"Eigentlich wollte ich nur mit Peter Lintner losziehen, um Fotos zu machen. Achstürze und Wellerbrücke waren geplant, weil sonst hat ja nichts mehr Wasser", erzählt Bernhard Mauracher, "Dann hatte ich aber die Idee, ein Team-Treffen daraus zu machen. War ein toller Tag, wenn wir nicht so lange gebraucht hätten."
"Mit so vielen Leuten, und dann noch fotografieren, das dauert. Wir waren am Ende alle ganz schön ausgekühlt. Aber nach der erfolgreichen Befahrung haben wir uns im Cafe Heiner wieder aufwärmen können.", erzählt Bernhard.

Helga Ameli

Quelle: cayennes

"Hmm, ja, schon fahrbar... Aber von außen schaut die Stelle doch eigentlich auch ganz nett aus! Also mal lieber außen herumschleichen", berichtet Ameli Lehner, "und aufpassen, dass man am Eis nicht ausrutscht, das kann an einem Oktobertag im Ötztal schonmal vorkommen." "So, vorsichtig am Abgrund vorbeischleichen. Mist, das geht daneben!", beschreibt die selbstgekührte Umtrageweltmeisterin, "Der Pure flieeegt. Und ich gleich hinterher, bremsen mit dem Ellenbogen. Aber das Plastik hat keinen einzigen Kratzer abbekommen!". "Ich darf mich Miss Portage küren. Oder die Umtrageweltmeisterin. Aber Mädchen dürfen das!"."Am allermeisten hat mir die große Anhäufung von gleichen roten Männchen gefallen.Am allerwenigsten hat mir gefallen, dass ich meine Spritzdecke nicht selbst zu bekommen habe. Peinliche Angelegenheit... Aber die starken roten Männchen waren ja sehr hilfsbereit."So schlidert Helga Lehner ihren Tag im Ötztal in Kurzform. "Gefahren bin ich selber nicht. Entweder man tut sich weh oder verstopft einen der Siphone. Zuschauen war schon aufregend genug - zu sehen, wie die Befahrer knapp an Steinen und grausigen Stellen vorbeischrammen.", erzählt Helga weiter. "An dem Tag hätte es wohl mehr Sinn gemacht, wenn ich Peters Fotoausrüstung getragen hätte, ist weniger anstregend. Mal schauen, vielleicht habe ich nächstes Jahr ja mehr Lust auf die Achstürze.", plant Helga.

Stefan Maier Achstürze

Quelle: cayennes

"Eigentlich hatte ich mir nach der Befahrung im letzten Jahr geschworen, den Felsverhau gar nicht mehr zu paddeln! Immehin habe ich damals ca. 20 min. in der letzten dreier Kombi mit offener Spritzdecke auf einer Felsplatte verbracht und war auf diverse fliegende Wurfsäcke angewiesen.. ", erzählt Stefan Maier, "Als ich gehört hatte, dass eine lustige Truppe zuschlagen will, hat mich spontan der Ehrgeiz gepackt! Herrliches Wetter, top Paddler, angekommen, gleich umziehen und los ging´s. Ich hab´s mir die Woche vorher schon angeschaut und mir gedacht, wenn dann alles paddeln. Bis auf die Tatsache, dass ich wieder auf der selben Felsplatte kleben geblieben bin (diesmal nur kurz und selbst befreit!) hat alles gut geklappt.""Immer ein tolles Gefühl, in Tumpen einsteigen und bis Ötz alles paddeln! War ein Top-Paddeltag mit einer klasse Truppe!", schwärmt Stefan.

Anton Achstürze

Quelle: cayennes

"Es war ein schöner sonniger Tag, aber auch kalter Tag. Als wir uns anzogen hatten, hatten wir schon alle ein Gefühl aus Aufregung und Anspannung.", beschreibt Anton Lehner.
"Es wurde etwas herumgeblödelt, aber es war halt nicht so wie immer. Die erste Stelle war für jeden leicht zu machen, ab der zweiten Stelle wurde mir dann schon etwas mulmig. Langes anschauen und überlegen - 'soll ich fahren oder nicht?' es sieht machbar aus, aber auch gefährlich. "
"Als dann einige fuhren und begeistert im Kehrwasser standen war ich guter Dinge und war mir sicher das ich es auch schaffen werde. Die zweite Stelle haben wir schon durch die erste Stelle mit besichtigt. Das Gefühl im Bauch wurde besser und ich fuhr die zweite Stelle als zweiter direkt nach Bernhard. ", erzählt Anton, "Alles ging perfekt und und vor lauter Begeisterung wollte ich die nächste Stelle gleich als erstes fahren. Eine fast perfekte Linie ließ meine Gefühle aufsteigen. Noch ein paar schöne Stufen und Stellen die nicht all zu schwer zu fahren waren, dafür einafch nur schön :-) ", schwärmt Anton.
"Dann kam auch schon die Kernstelle - alles etwas steinig und rumpelig aber auch machbar, nach langem überlegen und zögern entschied ich mich zu umtragen. Die letzen paar Meter waren dann nur noch Spielerei und Spaß. Als Abschluss schnell noch mal die Wellerbrücke. Es war etwas wenig Wasser und nach den Achstürzen schien auch dieser Abschnitt ganz einfach und leicht.", fand Anton.

Zusammenstellung: Michelle Hombach

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