Dolomitenmann 2009

Der RedBull Dolomitenmann gilt als der "härteste Teamwettbewerb der Welt". Am vergangenen Wochenende kämpften jeweils 111 Bergläufer, Paraglider, Kanuten und Mountainbiker um den begehrten Titel. [br][/br][b][url="http://kajak.at/202/22_RedBull_Dolomitenmann_2009_Kajakstrecke.html?selWeiter=weiter&selID=7918cda1-52e5-4696-b9f5-ad6daf8a968e"]Bildergalerie Teil 1 >>>[/url][br][/br][url="http://kajak.at/202/22_RedBull_Dolomitenmann_2009_Isel_Katarakt.html?selWeiter=weiter&selID=733d31a8-f595-46fd-bc6f-0ce173ea2c59"]Bildergalerie Teil 2 >>>[/url][/b]

TopSiteNews Dolomitenmann

Um 10 Uhr morgen starteten am Lienzer Hauptplatz 111 Bergläufer die 11km lange und 1950 Höhenmeter steigende Strecke auf das "Kuhbodentörl"der Lienzer Dolomiten.
Zunächst geht es fast eben von Lienz zum Fuß des Berges. Dann geht es zum "Goggssteig" - 400 Höhenmeter über Fels- und Holzstufen. Weiter geht es über kleine Brücken und Walwege Richtung "Hallebachtal". Dann wird es wieder extrem steil und auch die Trittsicherheit wird gefordert.
Die letzten Höhenmeter zum "Kuhbodentörl" verlaufen wieder steil über loses Gestein, wo der Paragleiter wartet.

Dolomitenmann 2009

Quelle: Michelle

Der Paragleiter muss nach Übergabe durch den Läufer zunächst mit seiner kompletten Ausrüstung über einen schmalen Steig zum Startplatz laufen.Nach dem Umrunden zweier Pylonen muss der Paragleiter Zwischenlanden, den Schirm zusammenpacken und über einen Forstweg ca. 1 km und 200 Höhenmeter zum „Damenstart“ laufen. Von dort erfolgt der zweite Start Richtung Leisach, wo nach der Landung auf dem Sportplatz eine halbe Runde um den Platz gelaufen werden muss, bevor an den Kajakfahrer übergeben wird.Bild links: Übergabe Christian Anton an Herwig Natmessnig am Leisacher Sportplatz

Nach dem Abschlag des Paragleiters geht es für den Paddler - in kompletter Ausrüstung, jedoch ohne Boot und Paddeln, zu Fuß Richtung Drau. Diese muss zunächst schwimmend überquert werden, dann geht es weitere 150m bis zum Liegeplatz des Bootes. Ein Start aus 7m Höhe in die Drau ist Pflicht - und das größte Problem dabei ist, dass die Spritzdecke hält!


Bild links unten: überqueren der Drau
Bild rechts unten: Tim Kolar auf dem Weg zum Boot

Dolomitenmann 2009

Quelle: Michelle

Dolomitenmann 2009

Quelle: Michelle

Dolomitenmann 2009

Quelle: Michelle

Hat die Spritdecke gehalten, geht es zunächst Drau-abwärts bis zur ersten von 5 Aufwärtszonen. Zwischen der zweiten und dritten Auswärtszone ist ein Slalomparcours zu bewältigen, nach der 5. und längesten Aufwärtszone muss eine Eskimorolle durchgeführt werden.

Nachdem noch eine Walze gequert wurde, mündet die Drau in die Isel. Dort geht es 250m Isel-aufwärts zum "Iselkatarakt" unter der Tiroler Brücke in Lienz.
Bild rechts: Wo die Eskimorolle gemacht werden muss, wird durch einen über dem Wasser hängenden Baum gekennzeichnet.

Am Iselkatarakt angekommen, muss ausgebootet werden und am Ufer den Iselkatarakt hochgetragen werden. Oben angekommen, wird wieder eingestiegen und eine Kombination aus vier Toren gefahren, welche nach den anstrengenden Aufwärtspassagen auf der Drau sehr schwer zu bewältigen sind. Hat man den Katarakt bewältigt, muss das Boot noch die Böschung hochgetragen werden und an den Mountainbiker übergeben werden.

Nach 29,4% durchschnittlichem Gefälle, 1695 Höhenmeter und 17,4km bergauf und schließlich 9,4km bergab erreicht der Mountainbiker das Ziel am Lienzer Hauptplatz.

Dolomitenmann 2009

Quelle: Michelle

Dolomitenmann 2009

Quelle: Michelle

Am Abend wurden am Lienzer die Sieger gekürt, und bei der folgenden Champions-Night gefeiert. Für die Profiteams gab es Preisgelder, für die schnellsten in den Einzeldisziplinen Trophänen.
Sieger, wurden die Titelverteidiger "Kolland Topsport", die in einer Gesamtzeit von 3 Stunden, 54 Minuten und 46,1 Sekunden das Ziel erreichten.

Schnellster Kajaker, der die Strecke in einer Zeit von 30 Minuten und 49,7 Sekunden bewältigte, war der Österreicher Harald Hudetz des Profi-Teams "RedBull".
Schnellster deutscher, der mit einer Zeit von 34 Minuten und 59,5 Sekunden ins Ziel paddelte, war Uwe Eichfelder, der für das Amateruteam "Gösser Brauerei Falkenstein" an den Start ging.

Text: Michelle Hombach

Web-Tipp: redbulldolomitenmann.com/

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