Weltcup Karlsbad

Nach der berauschenden WM in Ivrea stand für die internationale Elite der Wildwasserabfahrer am letzten Wochenende schon wieder der Weltcup an. Im mondänen tschechischen Karlsbad wurden Weltcup Nummer eins und zwei in Classic und Sprint ausgetragen.

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Karlsbad Wildwasserabfahrt

Nach der berauschenden WM in Ivrea stand für die internationale Elite der Wildwasserabfahrer am letzten Wochenende schon wieder der Weltcup an. Im mondänen tschechischen Karlsbad wurden Weltcup Nummer eins und zwei in Classic und Sprint ausgetragen.

Eine Woche nach der Wuchtwasser WM im italienischen Ivrea mehr>> traf sich die internationale Regattaelite auf der Stadtstrecke im Kurort Karlsbad. Immer noch weltmeisterlich in Form zeigten sich dabei die Medaillengewinner von vor einer Woche. Für Deutschland sprangen in jeder Classic-Kategorie eine Medaile heraus. Für die Österreicher um Gerhard Schmidt reichte es diesmal nicht zu einer Medaille.

Karlsbad Manuela Gawehn

Der Weltcup began am Samstag mit den Rennen über die Sprintdistanz. Am Sonntag folgten die Rennen im Classic.

Herren C1
Bei den Herren im C1 sicherte sich am Samstag der Deutsche Normen Weber den Sieg im Sprint mit zwei konstanten Läufen. Auf der Classic Strecke konnte sich der Kölner Normen Weber erneut auf das Podium fahren und erreichte mit einer Zeit von 22:28,01, Platz zwei hinter dem Weltmeister dieser Distanz Emil Milihram aus Kroatien (22:17,46) und vor dem mehrfachen Weltmeister Vladi Panato aus Italien (22:44,64). Normen Weber führt damit die Weltcupwertung an und wird bei den nächsten beiden Läufen in Lofer versuchen seinen zweiten Weltcupgesamtsieg nach 2006 zu erreichen.

Andree Driesch Wildwasserabfahrt

Sebastian Verhoef Wildwasserabfahrt

Herren K1
Nicht ganz so gut wie in Ivrea lief es bei den Herren im K1 für den Klagenfurter Gerhard Schmidt. Er belegte im Sprint den 9. und im abschließenden Classic Rennen den 11. Platz.
Auch die deutschen Starter konnten auf der Sprintstrecke nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen und Sebastian Verhoef belegte, als bester Deutscher, Platz 9.
Besser lief es im Classic Rennen dort konnte der Kölner Tobias Bong seine erste internationale Einzelmedaille einfahren.
Mit einer Zeit von 20:04,92 erreichte er als dritter hinter Weltmeister Maximilian Benassi aus Italien (19:58,78) und Morgan Joncour aus Frankreich (20:04,71) das Ziel und verbessert sich somit auf Platz 11 in der Weltcupwertung. Auch die weiteren deutschen Sportler konnten sich gut platzieren. Als derzeit siebte und achte der Weltcupwertung können sich Sebastian Verhoef und Achim Overbeck noch berechtigte Hoffnungen auf eine vordere Platzierung in der Gesamtwertung machen.

Herren C2
Für einen Start-Ziel Sieg sorgte, wenig überraschend, das deutsche Weltmeisterboot mit Uli Andree und Patrik Driesch. Sie gewannen in einer Zeit von 22:12,42 überlegen vor dem tschechischen Boot Neset-Lisicky (22:14,93) und dem französischen Zweier Peltriaux- Heitz (22:30,40) das Classic Rennen. Auf der Sprintstrecke gab es keine deutschen Meldungen.

Sabine Füßler Manuela Gawehn

Damen K1
Aus deutscher Sicht überzeugte die Siegburgerin Sabine Füßler. Musst sie sich auf der Sprintstrecke noch mit Blech zufrieden geben, konnte sie auf der Classicstrecke mit einer Zeit von 22:04,24 in einem Wimpernschlagfinale noch auf den dritten Platz vorfahren. Es siegte Sabine Eichenberger aus der Schweiz (21:53,52) vor Katerina Vacikova aus Tschechien (21:58,19). Sabine liegt nun in der Gesamtwertung auf Platz drei hinter Eichenberger und Gastineau.

Weltcup Nummer drei und vier und damit das diesjährige Weltcupfinale werden am kommenden Wochenende in Lofer ausgetragen. Voll wird es dabei werden, denn parallel wird ein paar Meter unterhalb der Regattastrecke der Mystery Move Weltmeister gesucht. mehr>>

Foto: Sabine Füßler

Text: Manuela Gawehn, Sebastian Lüke
Fotos: Manuela Gawehn
Webtipp: www.wildwassersport.de

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Ausgebildeter Physiker, Redakteur, Herr über Tausend Zeilen Code auf 4-Paddlers.com und spätberufener zugereister Paddler aus Augsburg.

Wildwasserrennsport 2008

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