Es ist Wochenende und die heimischen Klassiker haben wegen wenig Wasser und mehrfach wiederholten Befahrungen ihren Reiz ein wenig verloren. Robert Machacek, David Krismayr und Andreas Stockinger haben ihre Höhenmeter in Kärnten gefunden und bezwungen.
Wieder mal ist Wochenende und die heimischen Klassiker wie Saalach und Salzachöfen haben wegen unterdurchschnittlichem Wasser und mehrfach wiederholten Befahrungen ihren Reiz ein wenig verloren.
Also was tun um ein paar Höhenmeter zu machen???
Quelle: robert
Rutsche vor den Fallertümpfen
Stocki und ich haben ja schon seit einigen Jahren vor das Maltatal etwas zu erkunden. Also am Samstag um 7:00 losfahren und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ab nach Kärnten!
Unten angekommen erwartete uns natürlich ein verschlossener Schranken,... wegen Wintersperre.
Quelle: robert
Nach einem 15 min. Scout entschlossen wir uns die Boote ein Stück hinauf zu tragen und ein paar Rutschen zu fahren.
Die Malta führte aufgrund der Hochwässer in Südösterreich verhältnismäßig „viel“ Wasser, das ganze Jahr über ist das Bachbett wegen Wasserableitung fast ausgetrocknet.
Quelle: robert
Vor den Fallertümpfen
Kurz nach dem Melnickfall erwartete uns eine schöne Rutsche und ein paar kleinere Stufen.
Leider mussten nach der Straßenbrücke feststellen, dass die Fallertümpfe bei diesem Wasserstand nicht allzu gut fahrbar sind und brachen die Fahrt ab.
Nach einer wunderschönen Heimfahrt mit offenem Fenster, da der Fensterheber kaputt gegangen war und einer damit verbundenen „Rauchgasterapie“ im Tauerntunnel, kamen wir um ca. 22:30 etwas geschlaucht wieder in Salzburg an.
Quelle: robert
Stocki vor den Fallertümpfen
Nach einem kurzen Gespräch mit Dave war schon klar, dass wir morgen erneut nach dem Motto „Wo Höhenmeter sind braucht man kein Wasser!“ an dem Schranken zur Maltatalstraße stehen werden.
Bei einem Kurzbesuch im Gasthaus nahm Dave gleich Kontakt mit den einheimischen Jägern auf, und wir durften die gesperrte Straße bis zum Tunnel hochfahren.
Quelle: robert
Beginn Blauer Tumpf Klamm
Am Tunnel starrten wir voller Begeisterung auf den Blauen Tumpf und die Klamm davor, und wir waren überzeugt, dass diese Stecke ein Traum bei einer leider nie vorhanden Wassermenge wäre.
Zurück am Auto, kamen wieder Gedanken auf, ob wir nicht doch im Canyoning-Stil mit den Booten durch die Klamm gehen sollten.
Im Nachhinein würde ich die Boote ja nicht mehr mitnehmen...
Quelle: robert
Ein paar Wasserfälle gab es zum Einfahren und schon standen wir unter dem Fall beim Steeg, welcher natürlich von 50 m weiter oben viel schöner ausgesehen hatte. Dave erkannte aber seine Linie und stürzt sich den Fall hinunter. Wir machten diesmal einen Sprung von der Klammwand in den Pool, was aber aufgrund der rutschigen Wand auch nicht viel besser war.
Quelle: robert
Am blauen Tumpf Fall
Der nächste Fall sah von oben schon nicht fahrbar aus und jetzt vom Bach - na ja da sieht es natürlich auch nicht besser aus. Zum Glück hatte Dave schon beim Hochtragen ein Seil am Klammrand montiert, so dass wir über die halb gefrorene Felswand rüberklettern konnten.
Quelle: robert
Dave bei Hochsteg Fall
Problem war, dass wir die Boote aus Platzmangel vorher über die Klippe werfen mussten, um dann von oben zuzusehen, wie unsere Boote inkl. Spiegelreflexkamera über die Kante des Blauen Tumpf Falles verschwanden.
Quelle: robert
Jetzt hieß es nachspringen. Zwischen senkrechten, vereisten Felsen ca. 10-12 Meter in einen eisigen, langen Pool und bis zur Kante vorschwimmen.
An der Fallkante blieb uns nur noch uns bis zur Hälfte abzuseilen und ab der Hälfte den Blauen Tumpf Fall rutschend zu überwinden.
Quelle: robert
Bei der Schwimmpassage durch den Blauen Tumpf merkte man mal wieder, wie anstrengend es ist, bei diesen Temperaturen zu schwimmen.
Etwas unterkühlt und bei leichter Dämmerung musste noch der Fall beim GH Hochsteg herhalten.
Boote abladen, 6 Höhenmeter runtermelten, aus der Schlucht tragen und bei fast Dunkelheit die Boote aufladen.
Quelle: robert
Erschöpft und unterkühlt traten wir den Heimweg an.
Alles in Allem fragt man sich ob der Aufwand sich rentiert hat, Aber…… es hat viel Spaß gemacht!
Text: Robert Machacek
Paddler: David Krismayr, Andreas Stockinger, Robert Machacek









respekt...expedition vor der haustüre.
gruss markus
lässig-schöne fotos
das problem bei der malta ist leider das sogar sehr starker regen nicht ausreicht um sie zu füllen, wenn weiter oben die schleusen geschlossen bleiben :(
nur manchmal wird in folge von reinigungsarbeiten genug wasser abgelassen (diesen sommer zwei wochen lang!...als wir´s erfahren haben, war das wasser schon wieder weg-f**k)
--bisherige versuche uns mit den zuständigen personen am malta-staudamm kurzzuschließen, um früh genug zu erfahren, wann abgelassen wird sind leider fehlgeschlagen-werden´s aber weiterversuchen
2006 hatten wir schon mal glück -
kajak.at/Fluesse/showall.php&fluss=&film=maltafilmkopyrightfranzkarger290706.wmv&ID=38
Echt Männlich ud sicher ein Super erlebnis mit und Ohne wasser sicher Geil gewesen , Danek für den Schönen Report