Auftakt für den Freestyle Worldcup: der erste der drei Wettkämpfe beginnt am Freitag in Prag. Im Playspot der künstlichen Slalom-Anlage in Prag trainieren seit einigen Tagen bereits Paddler aus der ganzen Welt.
Quelle: Jutta Kaiser
Quelle: Jutta Kaiser
Europameister Matthieu Dumoulin in PragTrainiert wird auch in der Nacht
Und auch die Offiziellen bereiten sich vor: Unter der Schirmherrschaft des Freestyle Komitees des ICF (International Canoe Federation) fand von Montag bis Mittwoch das erste offizielle internationale Schiedsrichterseminar statt.
Schiedsrichter aus Russland, Finnland, Tschechien, den Niederlanden, Frankreich, USA, Kanada und Deutschland wurden in 2,5 Tagen von Ingrid Schlott und Jutta Kaiser intensiv mit dem ICF-Regelwerk vertraut gemacht. Gut 50 verschiedene Freestyle-Figuren sind derzeit im Anhang der allgemeinen Wettkampf-Regeln erklärt. Das genaue Verständnis dieser Definitionen ist eine Grundvoraussetzung für jeden Schiedsrichter, um die spektakulären Läufe der besten Freestyler der Welt fair bewerten zu können. Die Tricks werden im Sekundentakt gefahren, dabei sind Kombinationen von Figuren mit Höchstschwierigkeit immer häufiger zu sehen.
Quelle: Jutta Kaiser
Am Ende des Lehrgangs absolvierten alle Schiedsrichter eine Prüfung, in der sie ihre Eignung, bei den kommenden WeltCups eingesetzt zu werden, unter Beweis stellten.
Ingrid Schlott, ICF Freestyle-Komitee-Mitglied, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Projekt: „Die Tage haben gezeigt, wie wichtig eine einheitliche internationale Schiedsrichter-Ausbildung ist. In Zukunft werden wir hoffentlich mehr solcher Lehrgänge anbieten, um auf eine größere Anzahl gut qualifizierter Schiedsrichter zurück greifen zu können.“
Text: Jutta Kaiser
www.juttakaiser.de











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