Gerade jetzt herrscht im Kanuparadies Wildalpen an der steirischen Salza Hochbetrieb. Doch nicht überall scheinen die Paddler Willkommen zu sein. Nach gefälschten Flyerattacken ist die Verunsicherung unter Paddlern groß, aber unbegründet.
Gerade jetzt herrscht im Kanuparadies Wildalpen an der steirischen Salza Hochbetrieb. Doch nicht überall scheinen die Paddler Willkommen zu sein. Nach gefälschten Flyerattacken ist die Verunsicherung unter Paddlern groß, aber unbegründet, weiß Ilse Entner nach einem Wochenende an der Salza zu berichten.
Dachstäbe, Querträger und Bootshänger machen es einfach Paddler Autos zu identifizieren. Dies macht sich ein unbekannter "Rechtshüter" seit circa einem Jahr im Salza Tal zu nutzen. Er befestigt an abgestellten Wagen am Einstieg Klausgraben kleine Flyer an den Windschutzscheiben. Darauf werden die Paddler hingewiesen, dass sie mit ihrer Wahl des Einstiegs eine Besitzstörung begangen haben und dies bei Wiederholung mit einer Anzeige geahndet wird.Insbesondere das offizielle Logo der Österreichischen Bundesforst AG verunsichert dabei so manchen Paddler. Sind wir Paddler hier in Wildalpen nicht mehr willkommen?
Das ominöse Flugblatt
"Willkommen seid ihr hier überall", hört man da ganz andere Töne nicht nur von offizieller Seite.
Die Gemeinde Wildalpen und auch der ÖBf wurden von diesem Flyer genau so überracht, wie die meisten Paddler, denn aus ihrer Feder stammt er nicht. Den Paddlern raten sie diesen "Verbotshinweis" einfach zu ignorieren. Sie haben allerdings auch eine Anzeige gegen Unbekannte wegen Urkundenfälschung eingeleitet, denn anders als dem selbsternannten Bundesförster ist ihnen die Bedeutung des Kanusports für die Region sehr wohl bewusst.
Der Klausgraben ist ein beliebtes Paddelziel sowohl für Anfänger als auch Genießer. Ab 180 cm ist dieser Abschnitt der Salza gut zu befahren.
Die Salza in der Flussdatenbank >>
Text: Sebastian Lüke und Ilse Entner









Gut zu wissen, danke für den tollen Bericht