Soca in allen Facetten beim Saisonabschluss in Kobarid. Rund 40 Paddler folgten am Wochenende der Einladung von Franz Puckl zum Abpaddeln nach Slowenien.
Nach einer regenreichen Nacht zeigte sich am Samstag der Bunkerschwall von seiner besten Seite
"An der Soca scheint immer die Sonne" lautet eine weit verbreitete Meinung. Am vergangenen Feiertagswochenende versteckte sich der glühende Wärmespender jedoch auch im Socatal hartnäckig hinter dicken Regenwolken. Der Stimmung der rund 40 Paddler die der Einladung zum Abpaddeln von Kajak-Guru Franz Puckl ins Camp Koren in Kobarid gefolgt waren tat der mangelhafte Sonnenschein aber nur wenig Abklang. Für viele stand das letzte Paddelwochenende der Saison am Programm und daher sollte, ungeachtet der herbstlichen Temperaturen, noch einmal kräftig am Löffel gezogen werden.
Am Freitag rückte Franz mit einer reinen Damenrunde der Friedhofsstrecke zu Leibe. Techniktraining stand für die Mädels am Programm, während sich die restlichen Gruppen bei (noch)Niederwasser auf Friedhof-, Slalom- und Abseilstrecke nach Herzenslust vergnügten. Nur wenige Cracks wie die Mauracher Brüder, Michi Strömer und Anton Lehner nahmen es am Freitag mit der großen Soca Schlucht auf. Freitagabend zeigte Bernie Mauracher im Camp Olaf Obsommers jüngsten Pakistan Film "Die Bändigung des Löwen", der die Anwesenden in Staunen versetzte und zu einer ausgiebigen Fragerunde im Anschluss führte. Bei Bier und Whisky fand der Abend seinen Ausklang bis in den frühen Morgenstunden ein jeder sein Bett – oder etwas Ähnliches – fand.
Herbststimmung an der KoritnicaUrsula startet in die obere Soca
Übernacht wurde dann ein Paddler-Sprichwort geltend: "Rain ist liquid sunshine!" Der flüssige Sonnenschein zauberte am Samstag einen satten Wasserstand um die 135 cm auf den Pegel der Soca was auf den oberen Strecken für viel Adrenalin und innere Wärme sorgte. Am Bunkerschwall und in der dritten Klamm hatten Bernie Mauracher und seine Gruppe das Sagen, Franz war mit seiner Gruppe noch weiter hinauf zum Oberlauf gefahren. Auch die Koritnica hatte am Samstag genug Wasser für eine Abschlussfahrt, wer mehr Action wollte versuchte sich am Nachmittag an der gut gefüllten Slalom- und Abseilstrecke.
Für den Abend hatte sich Franz wieder ein besonderes Spielchen einfallen lassen. "Wieviel wiegt ein Dagger RX mit ein paar Utensilien?" Schätzmeisterin wurde Simone Junker die mit 17,1 Kilo genau ins Schwarze traf – der Rest der Teilnehmer verschätzte sich wahrscheinlich aufgrund des gut versteckten zweiten Erste-Hilfe-Päckchens. Bei trockenem Wetter ging der Tag am Lagerfeuer zu Ende wobei einige wieder bis in die frühen Morgenstunden dem Paddlergarn nachhingen.
Die erhoffte Wetterbesserung ließ auch am Sonntag auf sich Warten. Der Pegel war übernacht jedoch auf gute 100 cm gefallen und die Soca zeigte sich somit nach 45 cm und 135 cm wieder in einem komplett unterschiedlichen Charakter. Für viele Teilnehmer war es bereits der letzte Tag den die Paddler noch einmal richtig genießen wollten. Als sich am Nachmittag die Sonne zwischen den Wolken hervor traute erstrahlte das frisch gewaschene Socatal im herbstlichen Glanz – ein toller Ausklag für eine gute Saison und ein tolles, wenn auch feuchtes, Wochenende.
Die rund 20 verbleibenden Paddler durften schließlich am Montag einen Traumtag erleben. Strahlender Sonnenschein und frühsommerliche 14 Grad sorgten für breit grinsende Gesichter. Viele nahmen bereits zum dritten Mal das Programm "Friedhof ab Frauenstart, Slalom- und Abseilstrecke" in Angriff. Ob der unterschiedlichen Wasserstände jedes Mal eine abwechslungsreiche und spannende Fahrt...
Franz Puckl ist mit seinen Mitpaddlern noch bis Mittwoch Vorort. Den großen Abschlußbericht wird Franz demnächst persönlich liefern.
Fotos: Martin Karabec, Ameli Lehner
Text: Judith Prechtl
Link: Kanuschule Kitz Alp









Hallo !
Super Wasser ! Super Leute ! Super Wetter !
DIDI
Super Schee wars!
Merci Franz!
....Mone muss ja ein bisschen in den franz verliebt sein, sie lobt ihn ja immer und kritisiert nie...
lg
Super genialer Saisonabschluß mit tollen Leuten und der Pegel war auch klasse!
DANKESCHÖN Franz!
ULLI