Leider gibt es diesen Winter keine Paddelberichte aus Galicien. Der Grund: Wassermangel! Der trockenste Herbst seit über 50 Jahren und die Wetterprognosen lassen auch mittelfristig keine Hoffnung aufkommen. Thomas Schmidt zur aktuellen Situation in Nordwest-Spanien.
Zur Zeit erreichen mich einige E-maills um Auskunft über die Wasserstände in Galicien zu bekommen. Normalerweise wäre jetzt hier unsere Wildwasser Hochsaison. Doch leider ist der bisherige Herbst der trockenste seit über 50 Jahren in Nordwest-Spanien und die Wetterprognosen lassen auch mittelfristig keine Hoffnung auf eine Besserung der Situation aufkommen. Die Stauseen für Trinkwasser sind teilweise nur noch zu einem Drittel gefüllt und in einigen Regionen wird schon die Wasserversorgung rationiert.
Normalerweise steht hier eine sehr grosse Surfwelle
Wasserstand z.Zt. = Sommerniveau
Fakt ist, das wir diese "Saison" bisher nicht ein einziges Mal auf einem Bach waren. Eine der normalerweise im Winter regenreichsten Regionen Europas erlebt eine noch nie dagewesene Trockenperiode. Vielleicht ist das die Rache der Natur für alle neugebauten Stauwerke in Galicien, die auch noch den letzten Tropfen Wasser abzweigen.
Als Alternative bietet sich das Mountainbike an. Wege, die normalerweise im Morast versinken, sind jetzt ideal um gute Touren zu unternehmen. Hier bei mir im asturisch-galicischen Grenzgebiet gibt es traumhaft schöne Landschaften und Ausblicke für ambitionierte Mountainbiker und Wanderer.
Trockene Saison
Beim radeln kann man sich wenigstens Fit halten, falls irgendwann doch noch der Regen kommen sollte und das Rad gegen das Kajak getauscht wird.
Leider gibt es keine besseren Nachrichten.
Traumhafte Ausblicke im Grenzgebiet Asturien/Galicien
Bericht und Fotos: Thomas Schmidt
Link: ondabrava









Hallo Thomas und alle,
wär auch die Möglichkeit, mangels Wasser den Jakobsweg zu pilgern,
foren.fernwege.de/jakobsweg-karte/index.html
beste Grüße,
Stefan