Am ersten Septemberwochenende traf sich die Norddeutsche Freestyle-Elite im Harz um ihren Meister zu küren. Hier nun ein kleiner Bericht und die bekanntgabe der Norddeutschen Meister.
Okerrodeo 2007 eine Nachlese, besser spät als nie! Am ersten Septemberwochenende traf sich die Norddeutsche Freestyle-Elite im Harz um ihren Meister zu küren. Hier nun ein kleiner Bericht und die bekanntgabe der Norddeutschen Meister.
Die Kraftwerkswalze zu Romkehrhall.
Das Okerrodeo im Harz ist nicht nur der Termin im Jahr, an dem sich die norddeutsche Paddlerszene und Sympathisanten an der Eingangswalze der Oker trifft um sich auszutauschen und Spaß zu haben, sondern nebenbei auch den Norddeutschen Meister im Freestyle.
Erstmals wurde das Jamsessionprinzip angewandt, bei dem 5 Paddler in Rotation 10 Minuten lang immer wieder zeigen konnten, was sie in der Walze drauf haben. Dies nimmt nicht nur einen großen Teil des Drucks von den Startern, sondern begünstigt auch, dass die Paddler mehr riskieren, da ein verpatzter Trick nicht gleich Folgen für den Wettkampf hat.
Dies machte sich dann auch bereits am Anfang in den Läufen der Junioren bemerkbar, bei denen schon vermehrt spektakuläre Manöver gefahren wurden, wo sich letztendlich der aus der Eifel kommende Paul Meylahn durchsetzen konnte.Obwohl die Gewinner in den Gruppen der Damen und der C1 Fahrer durch die Teilnehmerzahl bereits feststanden, fuhren sie dennoch im Starterfeld der Junioren mit und zeigten ebenfalls, dass sie sich nicht verstecken müssen.
Direkt im Anschluss startete nun das Feld der Herren, bei denen es teilweise ziemlich eng zuging.
Jedoch ließ Daniel Krummreich nichts anbrennen und unterstrich dies noch mit einer 3fach-Kombination aus Matrix, Trickywo und Mc Nasty. Allerdings half ihm dies im Kampf um den Meistertitel wenig, denn hier zählte auch die Herkunft. Diesen sicherte sich Mike Lochny letztendlich in einem spannenden Finallauf, bei dem nochmal alles gezeigt wurde.
Nach einer kurzen Siegerehrung ging es dann für einen Teil der Paddler noch weiter auf die untere Oker. Dieser Teil liegt eigentlich immer und besonders im Sommer trocken, doch der viele Regen der letzten Tage verhalf zu einem minimal Wasserstand und etwas Wasser unter dem Boot. Dies galt es zu nutzen.
Nach einem solchen Tag gab es für die abendliche Meisterfeier nur die örtliche Großraumdisko, die den Startern würdig war. Hier gab es zu späterer Stunde noch ein nettes Stelldichein mit der örtlichen Trachtengruppe, die extra für uns ihre landesübliche Tracht zur Schau stellte.Endstand Frauen Name 1. Katja Stein Endstand Junioren Name 1. Paul Meylahn 2. Fiete Junge 3. Felix Junge 4. Felix Pfüller 5. Kevin Meier Endstand C1 Name 1. Sören Kohnert Endstand Männer Name 1. Daniel Krummreich 2. Mike Lochny 3. Ansgar Lindner 4. Johannes Dreischalück 5. Christian Schell Fett hervorgehoben jeweils die Norddeutschen Meister.
Hexenritt
Morgens startete der Tag wieder am Parkplatz vor der Walze, dort wurde mit der Tombola begonnen, bei der die Preise des Kanumagazins verlost wurden.
Der geplante Boaterscross wurde dann kurzerhand verworfen und durch ein Massenstartrennen die ganze Oker hinunter ersetzt. Dies hatte zahlreiche spektakulären Platzkämpfe und eine Befahrungszeit der gesamten Oker von unter 6 Minuten zur Folge und erwies sich somit als gute Entscheidung. Abermals brachte Daniel Krummreich seine Bootsspitze knapp vor Nils Heine über die Ziellinie.
Am Ende möchte ich nochmal allen Teilnehmern für die unkomplizierte Durchführung der Veranstaltung, den Judges, dem Kanumagazin, HF und Ahoishop.de danken.
Text & Bilder: Nils Arnold
Bearbeitet: Sebastian Lüke









Bei den Soulboatern steht im Forum, daß Paddler vom Okerrodeo auf dem Campingplatz randaliert haben. Stimmt das?!?
Wenn ja finde ich dies sehr schade,weil es ein schlechtes Bild auf alle Paddler wirft.
Ich bin kein Rodeopaddler, aber ich finde, man sollte sich überall gut benehmen und keine Drogen nehmen.