Am Samstag den 26.05.2007 reisten wir mit unseren Kajaks von Österreich aus über Deutschland und Dänemark an die Süd- und Westküste Norwegens. Die ersten zwei Tage verliefen in der Telemark sehr gut und die Standardbäche zeigten [...]
Auch mit dem Dickschiff sollten so manche Walzen nicht ausgelassen werden.
Die Landschaft nach Ridderspranget ist einfach spitze.
Bis sich unser Trupp in Richtung Voss durchschlug, sahen wir auf den Pässen, wie viel Meter Neuschnee in den letzten Tagen gefallen ist. Und in Voss waren die ganzen Bäche bis auf den Rand gefüllt.
Die Raundalselvi hatte schon über 100 m3/ sec. Aber wir beschlossen uns sie trotz dieser Wassermenge zu befahren.
Solche schönen Wasserfälle gibt es nur in Norwegen.
Daraufhin reisten wir die Westküste entlang Richtung Norden bis zur Jolstra. Dort wurde uns klar das wir besser Richtung Osten zur Soja aufbrechen, den die Jolstra hatte schon einen Pegel von 1 ½ m über dem maximal empfohlenen, Wasserstand erreicht.
Die Otta lieferte uns so viel Wasser, dass sogar unser Campingplatz nach der Soja überflutet war.
Benjamin und Nils suchen neue Herausforderungen im neuen Gebiet.Dass Wasser stieg Tag für Tag.
Die Ostseite war uns aber trotzdem angenehmer, obwohl sich unsere Gruppe durch zwei teilte, weil es den anderen immer noch viel zu viel Wasser hatte. Sie entschlossen sich nach Heatmark aufzubrechen, wo es natürlich um einiges an Wasser fehlte.
Aber nach 4 Tage Alleinfahrt tauchte auf einmal der Hamburger Nils Kagel auf, und entschloss sich mit mir einige Bäche bei Höchstwasserständen zu befahren.
In einer Schlucht wo nur ein Boot durch passt.
So manches Mal wäre es besser gewesen, nicht einzusteigen, denn bei so mancher Zwangspassage hätten wir uns lieber auf und davon gemacht. Den Nils und ich saßen 3m vor einer Zwangspassage, und Nils meinte: "Ach du scheiße!" Aber daraufhin wurden wir gut durch gespült. Und statt einem Pool, der für Schwimmer folgen sollte, blieb uns nur noch eine reißende Strömung.
Die folgenden Bäche überstanden wir schmerzfrei und ohne größere Probleme.
Eine kleine Rolle vor einem dicken fetten Loch ...die dann trotzdem unkontrolliert ins Loch ging, und der Paddler längere Zeit aufgemischt wurde, und ein Schwimmer wie ein Wunder erspart blieb.
Team Robson Benjamin Mauracher in Ridderspranget.
Dank an unseren Sponsor Robson.
Text: Benjamin Mauracher
Fotos: Simone Junker, Nils Kagel, Benjamin Mauracher









Super Bilder und ein wahnsinns Bericht. Mir gefält er wirklich gut.
Tolle Bilder habt ihr da gemacht Benjamin.
Der Bericht hönnte ein bisschen ausführlicher und länger sein, aber fürs erste sicher eine tolle Leistung.
Mach weiter so!!!!
Gruß
Bernhard
Die restlichen Mitglieder der Norwegentour müssen wohl froh sein, dass sie immerhin in der Bildergalerie zu sehen sind, wenn es schon für den Hauptbericht nicht reicht. Ich möchte mich bei demjenigen, der die Bilder so zusammengestellt hat für diese Ehre bedanken!
Gruß Simone
Benji, danke für den tollen Bericht!
Die Pics sind Wahnsinn! :-)
MfG