Wohl wissentlich, dass Cerberus gnädig gestimmt ist, steuerte unsere Gruppe das Highlight von Griechenland an. Er wurde schon charakterisiert mit "der nie endend wollende Fluss", "der schönste Fluss Europas" und "der schwerste Fluss Griechenlands" [...]
... der AOOS!
TAG 1Strecke: Vouvoussa bis Palioselli
Unser erstes Lager, schlugen wir vor Vouvoussa am Einstieg auf und trotz einiger Bären spuren,welche wir unweit von unserem Lager fanden, konnten wir alle für die bevorstehende Tour gut schlafen.
Am Anfang konnten wir uns auf der ca. 5km langen WW I-II gut Aufwärmen und uns auf das kommende vorbereiten.
Die immer steiler werdenden Schluchtwände und die zunehmende Verblockungen gaben uns schon einen guten Aufschluss auf den Bachcharakter.
Und ehe man es sich versieht...
...sieht man sich in der Kernstelle der "Schwarzen Schlucht" wieder, welche wir über eine "etwas dubiose" Schleichspur auf der rechten Seite Meisterten.
Die Kernstelle hinter uns gelassen, wartete der Aoos mit einem überwältigendem Arsenal an unterschiedlichsten "Schwierigkeiten" auf dem Bootfahrer.
Kleinere Abfälle, Blockpassagen, Kanonenrohre und unübersichtliche Katarakte stehen dann ca. 6km lang an der Tagesordnung, wobei immer der "drop&pool" Charakter gewahrt bleibt.
Nach dem wir den Distrato, welcher auf der rechten Seite in den Aoos mündet passierten und wir bemerkten, dass sich die Klammwände weiteten, wussten wir das wir an diesem Tag das "schlimmste" überstanden hatten.
Nach der "Schwarzen Schlucht" erwarteten uns ca. 6km WW I-II welche für etwas Beruhigung, für unsere Nerven sorgten.Danach sorgte der Bach wieder für etwas Anspannung, mit 2km- Koppentraun ähnlichem Charakter.
Zeitgleich, als wir die Brücke in Palioselli erreicht hatten, kamen unsere "Shuttle-bunnys", Ilse und Glaudia mit dem Wohnmobil und dem Mondeo über die Brücke gefahren, das nennt man Timing.
Wir schlugen gleich neben der Brücke unser Nachtlager, für den zweiten Tag der Aoosbefahrung auf.
Natürlich Serienmäßig mit Lager Feuer und Raubers-G'schichten, selbst unsere Damen hatten nach ihrem 5 Stunden-shuttle einiges zu berichten.
TAG 2Strecke: Palioselli bis Konitsa
Nach dem Frühstück trudelte eine Truppe griechischer Kajakfahrer in unser Lager ein......und dann gings wieder ab auf den Bach!!
Bei den ersten 5 km durften wir uns wieder bei WW I-II aufwärmen, aber die erste schwierigere Stelle lies nicht auf sich warten.
Nach der "ersten Stelle" beginnt die "Kloster Schlucht" und da zeigte uns der Bach wo der Hammer hängt.
Mit mehreren schlecht einsehbaren, wuchtigen Blockpassagen und einer V-er Zwangspassage und einer Unfahrbaren Blockpassage gehört die "Kloster Schlucht" sicher zu den schwersten Kalibern in Griechenland.
Wenn sich die Klosterschlucht etwas öffnet, dann findet man sich zwiechen riesigen Steinblöcken wieder, welche einem nicht selten den Blick um die nächste Kurve verwehren.
Hin und wieder kam uns der Gedanke, das wir uns auf dem Verdon(FRA) verfahren hätten.
Der Schwierigkeitsgrad nimmt dann mit der Zeit ab, bis man auf das Wehr trifft, welches auf beiden Uferseiten besichtigt werden kann und auf der rechten Seite befahren werden kann.
Wenn man das Wehr hinter sich gelassen hat, dann hat man es geschafft.
Der Ausstieg befindet sich in Konitsa bei einer Türkenbrücke.
Cerberus war scheinbar auf Wochenendsreise, da er kein Opfer von uns forderte ;-).
Teil 5 folgt...
Fotos: Ilse Entner, Wolfgang Amslinger, Peter Feldhammer, Brixel Alexander











Gewaltig und Gratulation zu dieser Aktion.
Wunderschöne Fotos und man bekommt richtig Lust, das auch einmal zu probieren!
Ich freue mich schon auf Teil 5