Ende April, beim Training auf der Waikiki-Welle in Kanada, hat sich Jutta Kaiser schwer an der Schulter verletzt. Die Diagnose der Ärzte lautete 'Rotatorenmanschette in der Schulter stark verletzt'. Damals rechnete Jutta mit einigen Wochen Zwangspause. [...]
Ende April, beim Training auf der Waikiki-Welle in Kanada, hat sich Jutta Kaiser schwer an der Schulter verletzt. Die Diagnose der Ärzte lautete 'Rotatorenmanschette in der Schulter stark verletzt'. Damals rechnete Jutta mit einigen Wochen Zwangspause.
Trotz intensiver Physiotherapie wurde am 21. August eine Schulteroperation notwendig. Mittlerweile liegt die OP gut 2 Monate zurück und damit ist die Zeit vorbei, in der der rechte Arm ruhig gestellt war. Nun heißt es, wieder fit werden und dafür ist sie für einige Wochen im Medical Park St. Hubertus in Bad Wiessee.
In dieser Klinik haben schon etliche Spitzensportler, von der Schinationalmannschaft, über Bob- und Schlittenfahrer bis hin zu Radprofis und Tennisspielern, ihre Verletzungen auskuriert und wieder zu ihrer Form gefunden.kurz nach der OP mit ruhig gestelltem Arm
Die tägliche Physiotherapie ist eines der zentralen Elemente: nicht immer angenehm, denn hier wird ganz genau hingeschaut, wo es hakt und dann entsprechend intensiv auch an diesen Schwachstellen therapiert. Momentan ist es der Bizeps, der die größten Probleme macht – nachdem die Sehne dieses Muskels abgetrennt, verkürzt und neu am Knochen fixiert worden ist, muss der Bizeps erst wieder lernen, koordiniert mit den anderen Muskeln zusammen zu arbeiten. Und da tut er sich derzeit noch sehr schwer!
Training am IsoMed - nicht gerade Juttas LieblingsgerätDieSchulter immer schön unten lassen
Dazu gibt es Elektrotherapie, Massage, viel „Arbeit“ im Trainingsraum: immer unter den wachsamen Augen der Sporttherapeuten. Die schauen stets ganz genau, dass die Schulter bei allen Übungen auch schön in ihrer Position bleibt – damit werden auch einfache Kletterstellen direkt zur Herausforderung. Viele Übungen mit dem Paddel und dann noch die Trainingseinheiten am „IsoMed“ – hier gibt es direkte Rückmeldung über den Monitor, wie viel Kraft der rechte Arm bereits wieder entwickelt. Alles in allem eine lange Liste an Terminen, die jeden Tag auf dem Plan steht. Den Abschluss bildet stets ein Besuch im Bewegungsbad – im Wasser ist der Arm deutlich besser einsatzfähig: allerdings derzeit noch ohne Boot.
Im Boot ist es weniger wackeligSport-Therapeut Ernst schaut genau hin
Auch wenn schon Fortschritte zu sehen sind, wird es noch einige Wochen bis Monate dauern, bis die rechte Schulter wieder fit zum Paddeln sein wird – doch jetzt kommt ohnehin erstmal der Winter und bis zum Frühjahr 2008 ist ja noch ein bisschen Zeit!
Die allerbesten Wünsche an Jutta Kaiser!
Fotos: Peter Lintner (5)









Auch erstmal gute Bessereung an die Jutta!
Die ganzen Geräte, die Reha, ... schaut alles verdammt teuer aus!
Was macht Otto-Normal-Paddler wenn ihm so eine Verletzung passiert? Kann mir nicht vorstellen, dass die OÖGKK einem so eine Reha sponsert... :(
lg
Zipf