Neues vom "Netzwerk Wasser Osttirol" - bitte unterstützt auch ihr diese Initiativen !!!
Der aktuelle Bericht vom Netzwerk Wasser Osttirol schreibt, dass die Tiwag:
- internationale Stromgeschäfte seit 2 Jahren massiv forciert
- mit Tiwag Italia auch in Italien Österreichs Strom verkaufen will
- deshalb zusätzliche Kraftwerke betonieren will
- größter Atomstromdealer Österreichs ist
- an den Atomstromparks der deutschen EON beteiligt ist
- Märchenseiten von der guten Tiwag in Printmedien platziert
Noch was lustiges (trauriges?) - das versteht ein Tiroler Politiker unter Windkraft:
Der Tiroler Wirtschaftskammerpräsident möchte auf Stauseen elektrisch betriebene Propeller installieren um damit Wind für Surfer zu machen! - Und U-Boote will er auch!!! - Doch lest selbst im untenstehenden Bericht.
Unterstützt das Netzwerk Wasser Osttirol mit eurer Unterschrift:
www.wasser-osttirol.at/page4/page5/page5.php
Winterstimmung auf der Isel Foto Netzwerk Wasser Osttirol
Netzwerk Wasser Osttirol - Bericht
Liebe Freunde und UnterstützerInnen!
Die konkreten Fragen, die mit den Stellungnahmen zum Optionenbericht an das Land gerichtet wurden, sind immer noch nicht beantwortet worden, obwohl solches seinerzeit versprochen wurde.
Dafür nehmen die Märchenseiten noch mehr zu, in denen die Werbeagenturen der Tiwag in den heimischen Printmedien von den Segnungen der heimischen Wasserkraft berichten.
Wem diese "heimische Wasserkraft" wirklich zugute kommt, lässt sich aus anderen Quellen erschließen.
So ortete die österreichische Wirtschaftszeitschrift TREND in ihrem Juil/Augustheft als Ursache für die plötzliche Kraftwerkswelle der Tiwag vor allem die seit zwei Jahren stark ausgeweiteten internationalen Stromgeschäfte (etwa 14.000 GWh) der Tiwag, die sie mit neuen Kraftwerken absichern muss.
Noch im heurigen Sommer warb die Tiwag mit ihrem Tochterunternehmen TIWAG ITALIA auf dem italienischen Markt mit "Wasserkraft aus den Tiroler Bergen", die "direkt von Lienz nach Sorverzene" geliefert wird, und bot für Italien eine "sichere und preisgünstige Stromversorgung" an. Neuerdings hat man die Homepage umgestellt und wirbt umschrieben mit GRÜNER TIWAG ("TIWAG VERDE") und Grüner Energie ("Energia verde") und bietet erneuerbare Energie ("energia rinnovabile") an (www.tiwagitalia.it).
In Wirklichkeit aber ist die Tiwag nach Erhebungen von Greepeace der größte Atomstromdealer Österreichs und bezieht von den deutschen Stromkonzernen EnBW und EON jede Menge Atomstrom; sie ist sogar vertraglich an der Atomstromproduktion des Kernkraftwerksparks der EON beteiligt und muss die laufenden Kosten dieser Atomstromerzeugung anteilsmäßig mittragen - vom Kauf des Natur-Urans über seine Anreicherung, für die Herstellung der Brennelemente, für Transporte, Zwischenlagerung, Wiederaufbereitung und Endlagerung bis Ende nie! Spannende Details dazu unter www.dietiwag.org/index.php
Im Gegenzug werben diese Atomstromproduzenten EnBW und EON mit "natürlichem Strom aus Wasserkraft" (EnBW) oder "E.ON Aqua Power - saubere Energie aus 100% Wasserkraft" (EON), die sie offensichtlich im Abtausch von der Tiwag beziehen. Pumpspeicherkraftwerke als Wiederaufbereitungsanlagen für Atomstrom.
Uns dagegen versucht die Tiwag-Werbung zu erzählen: "Verantwortungsvoll die Wasserkraft selbst nutzen" (Osttiroler Bote 22.12.2005).
Tiroler Politiker reagieren auf den anhaltenden Widerstand gegen weitere Speicherbauten im Lande absolut unqualifiziert oder ausgesprochen skurril. Zwei Beispiele hierzu aus der letzten Zeit:
Der ÖVP-Landtagsabgeordnete und Obmann des Tiroler Bauernbundes Toni Steixner (ein offener Befürworter der neuen Kraftwerksprojekte - inzwischen zum Landesrat avanciert) erklärte die große Zahl von Kraftwerksskeptikern taxfrei zu "ein paar Linkschaoten" (ORF Tirol am 10.12.2005); eine Anfrage unsererseits an ihn mit der Bitte um eine genauere Definition dieses Begriffes ist bis jetzt unbeantwortet geblieben (offenbar durchaus üblich in der heutigen abgehobenen Politik).
Der Landtagsabgeordnete und Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer hat das gemütvolle Märchen von den Geschwistern Pumpspeicherwerken und Windkraft offensichtlich gründlich missverstanden: zur Rechtfertigung neuer Projekte empfiehlt er allen Ernstes, an unseren Stauseen mit der "dort erzeugten Energie" mit Propellern Wind für Windsurfer (sic!) zu erzeugen; "auf den Stauseen verkehrende U-Boote könnten zu einer zusätzlichen Touristenattraktion werden" (Tiroler Tageszeitung vom 16.12.2005).
Wir danken und wünschen uns einen Erfolg, die verbliebenen Gewässer Osttirols zu erhalten.
Als Anlage ein Bild der winterlichen Isel, des größten ungebrochenen Flusses dieser Größenordnung in Österreich. Die Isel darf nicht durch ein Kraftwerk Raneburg-Matrei ökologisch zerstört werden!
Dr. Wolfgang Retter
Sprecher "Netzwerk Wasser Osttirol"
www.wasser-osttirol.at









Das ist ja absoluter Wahsinn!
Thomas
Zum Glück lassen sich nicht alle Tiroler von der Tiwag einwickeln:
Gschnitz pfeift auf Kraftwerks-Dialog:
portal.tirol.com/politik/innsbruck/32098/index.do
TIWAG Infokampagne mit Hindernissen:
tirol.orf.at/stories/94122
Atom-Deals der Tiwag lassen Funken fliegen:
portal.tirol.com/wirtschaft/innsbruck/32045/index.do
Natürlich dietiwag.org:
dietiwag.org/index.php
Kraftwerksdiskussion spitzt sich weiter zu - Vent in großer Gefahr!
>>>> Bitte auch das Unterstützungsformular Pro Vent unterzeichnen:
alle hochachtung den menschen die, die machenschaften der tiwag auftecken, posten......
und auch allen anderen die sich in irgend einer weise gegen den kraftwerkswahn stellen
danke danke danke
alex