Europas Topelite der Extrempaddler traf sich am vergangen Wochenende zu einem Kräftemessen auf der berüchtigten Wellerbrücke im Ötztal. Bernhard Mauracher und Olaf Obsommer luden zu diesem Kajak Spektakel der besonderen Art .[br][/br][br][/br]NEU !!! [b][url="http://www.kajak.at/Fluesse/showall.php?videodetail=1&fluss=&film=1st_sickline_race .mp4&ID=41"]Hier[/url][/b] das Video von Big´O !
Europas Topelite der Extrempaddler traf sich zu einem Kräftemessen auf der berüchtigten Wellerbrücke im Ötztal. Bernhard Mauracher und Olaf Obsommer luden zu diesem Kajak Spektakel der besonderen Art . Extrempaddler aus 7 Nationen und ein paar nationale Paddelhelden nahmen diese Herausforderung gerne an.
Fieberhaft wurde in der vergangenen Woche im Ötztal an der Rennstrecke des Sick-Line-X-Rennen an der Wellerbrücke gearbeitet - und es hat sich ausgezahlt. Am Wettkampftag, vergangenen Samstag, war man bestens gerüstet. So wurde ein tolles Podium, eine Treppe zum Startfelsen und zur besonderen Sicherheit an der gefährlichsten Stelle ein Stahlseil über die Ötz gespannt.
Schon am Freitag beim Training erwies sich die Strecke als extrem schwierig.So mancher musste mehrmals unfreiwillig rollen.
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Samstag um 9 Uhr mußten alle Starter beim Briefing anwesend sein.Dort wurde von Franz Puckl der Safty Check, die Strecken Erklärung und das wichtigste in die Sicherungspositionen eingeführt.Jeder Paddler bekam von der Rennstrecke ein eingeschweißtes Streckenbild wo seine Sicherungsposition fixiert war.Jede Schlüsselposition war mit einem Springer einem Safety-Kajaker und einem Wurfsackwerfer besetzt.Zusätzlich war noch die Rettung, Kajak Notarzt Wolfram und Rettungstaucher der Wasserrettung vor Ort.
Pünktlich um 11 Uhr Startete der Sprintbewerb. Etwa 400 Zuschauer waren im Bereich der Rennstrecke verteilt.Waghalsig, stürzten sich die Paddler vom etwa acht Meter hohen Startfelsen an der Wellerbrücke. Das erste Kriterium, wird die Spritzdecke halten?
So mancher musste seinen Traum auf die Preisgeldprämie von 1000 Euro schon auf den ersten paar Metern aufgeben. Beim Sprint gab es ein Pflichttor und der drei Meter hohe Schlussabfall war auch vorgeben. So mancher Überschlag und die Rolle kostete viel Zeit.Auch Favoriten wurde ein Opfer der Strecke, eine falsche Linienwahl kostet etwa Sebastian Gründler (D) wertvolle Zeit.
Als Halbzeitführender ging Klaus Suchanek aus Augsburg überlegen zum zweiten Bewerb, in den Slalom.Vier Aufwärts, ein Abwärts, ein Baumtor und eine Schlussrolle unter das Zieltransparent sorgten für Spannung bis zum Schluß.Suchank der ehemalige Slalomspezialist u. Nationalteampaddler aus Deutschland sah bis Tor 4 schon wie der überlegene Sieger aus.Doch wie bei schon vielen Kontrahenten zuvor bekam auch Klaus bei Tor 4 Probleme und wurde danach von einer Walze stark an einen Felsen gedrückt, wo er hängen blieb…danach Spannung pur!
Wer wird Sieger des ersten Ötztaler Sickline Extreme Race?Moderator Franz Puckl der mit seinen humorvollen Kommentaren und Interviews 4 Stunden alle Aktiven und Zuschauer bei Laune hielt, war für kurze Zeit sprachlos.Und verkündigte nur, das die ersten Drei bin in einer Zentelsekunde seien.
Die mit enormer Spannung erwartete Preisverteilung wurde im ALPENHOTEL in Ötz vorgenommen. Siegerschecks und ein paar nette Sachpreise warteten entgegen genommen zu werden. Big.O, Franz und Ingrid Schlott schwangen noch ein paar kurze Reden, danken noch allen Sponsoren, Helfer und Teilnehmern.Dann wurde es ernst. Die Podestplätze gingen an Deuschland. Klaus Suchanek sicherte sich den Siegerschek über 1000 Euro drei Hundertstel vor Thilo Schmitt und Michel Herde. Herde lag dabei ebenfalls nur neun Hundertstel hinter dem Erstplatzierten. Ein Wahnsinn - genauso spannend wie bei einem Skiweltcuprennen. Bester Österreicher auf Platz elf wurde Benjamin Mauracher.
Nach der Preisverteilung gab es für alle Teilnehmer ein gemeinsames Abendessen, der ORF Beitrag des Rennen wurde mit Spannung verfolgt. Der fast 5 min. Bericht des Rennens hob den Stellenwert dieser Veranstaltung besonders hervor.
>>> TV-Beitrag Tirol Heute
Der Zweck dieser Veranstaltung einen stillen, friedlichen Prostest gegen die Kraftwerksbaupläne der TIWAG zu organisieren ging voll auf.Danach ging es lückenlos zu einem gemütlichen Abend unter Paddlern über, der erst in den frühen Morgenstunden endete.
Dank den Sponsoren: Adidas, TVB Ötz, AKC, kajak.at , hf°, tywarp, wavesport,Blue&.White,Kanuschule-Kitzalp und allen Helfern.
Bernhard Mauracher - Organisator versprach auch weiter für unsere Natur, die Flüsse u. Erhaltung unserer Naherholungsgebiete zu kämpfen.
Fotos: Simone Junker
Text: Franz Puckl









Gratulation zu dem offensichtlich genialen Bewerb! Nächstes Jahr nehm ich mir auf alle Fälle die Zeit und bin dabei!
Kurzfilm ist fertig.
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