Die kleine österreichische Gemeinde Kuchl (in der Nähe von Golling) steht für den Kajakfreestyler als Synonym für einen Playspot. Dieser ist mit seinen Wellen wohl einer der besten und bekanntesten Playspots Österreichs. Die herrlichen grün bis brechenden Surfwellen locken viele Rodeoartisten nach Kuchl.
Die kleine österreichische Gemeinde Kuchl (in der Nähe von Golling) steht für den Kajakfreestyler als Synonym für einen Playspot. Dieser ist mit seinen Wellen wohl einer der besten und bekanntesten Playspots Österreichs. Die herrlichen grün bis brechenden Surfwellen locken viele Rodeoartisten nach Kuchl.
Nachdem die Salzach sich den Weg durch die Salzachöfen gebannt hat, folgen zwei Playspots: nach etwa 10 km der Kuchler Schwall und in Bergheim die Hardcore Walze.
Foto: Christian Reich
Wegbeschreibung:
Aus Richtung Salzburg die Tauernautobahn A 10 in Richtung Italien nehmen, um dann bei der Ausfahrt Kuchl abzufahren (Vignette!?). Richtung Kuchl fahren und am Ortseingang nach einer Tankstelle und einem Sägewerk rechts in Richtung Bahnhof halten. Der Straße vorbei am Bahnhof und unter den Schienen folgen bis zu der Brücke über die Salzach. Von dieser sieht man den Kuchler Schwall schon (flussaufwärts). Nach der Brücke links fahren und etwa 300 m der Straße folgen. Parken und Spaß haben...
Thomas Hinkel in der Welle, Sreenshot: Video WWW 2003 Golling
Der Spot zeichnet sich durch seine einmalig hohen und vielen aufeinander folgenden Wellen aus, d.h. hier kann man fette Airmoves sehen und trainieren...
Idealer Wasserstand: Seppi Strohmeier rockt die Welle, Foto: Arnd Schäftlein
Befahrbarkeit:
Der Spot, welcher als einer der besten Stellen Österreichs gilt, geht nur bei Niederwasser, wenn alle anderen Playspots unter chronischem Wassermangel leiden. NW findet man vor der Schneeschmelze: im Spätsommer, Herbst und vor allem in den Wintermonaten.
Der Spot bei Niederwasser, Foto: Chris Zulehner
Bei wenig Wasser (unter 85cm) geht nur die erste Welle. Die ist dann eher flach, aber easy zu erwischen und eignet sich super zum Surfen und für Spins.
In der übrigen Zeit (bei einem höheren Wasserstand) sind die Wellen fast (bis komplett) abgesoffen, dafür bildet sich auf der rechten Seite (flussaufwärts gesehen) eine Walze mit bis zu 10 m breitem Rücklauf.
Die Wellen beim Kuchler Schwall bei etwas zuviel Wasser, daher sind diese fast abgesoffen. Rechts die breite Walze; Foto: Alexander Aßelmann
Gegen Mittag steigt meist der Pegel und bei etwas mehr Wasser geht dann auch die 2. Welle und paralleler Action steht nichts mehr im Weg:
Foto: Erich Walchhütter
Die erste Welle wird mittags zunehmend steiler (und geiler), aber auch ein bisschen schwieriger zu erwischen. Die zweite Welle wird dann zum idealen Spielplatz für Wellen-Gurus. Wenn nicht viel los ist, kann man zuerst die vordere Welle abreiten und bei einem Washout mit etwas Glück gleich die zweite Welle erwischen und weitermachen!
Chris Zulehner reitet seinen Transformer im Kuchler Schwall
Ab und an stehen sogar 3 Wellen. Kuchl ist ein idealer Spot, um seine Technik auf Wellen zu verbessern und Wellenmoves (Spins, Blunts, Aerials, ... ) zu üben. Bei idealem Wasserstand kann es schon mal passieren, dass es zu Staus im Kehrwasser kommt. Als Anfänger sollte man vielleicht eher unter der Woche kommen, ansonsten steigt der Frust-Faktor durch langes Anstellen, da die Profis wirklich laaange drin bleiben können.
Kuchl im Oktober 2005 bei einem Pegel von 105 cm
Pegelstände:
Am besten bei NW: etwa 90 cm (Richtpegel Golling - Salzach) bzw. optimal 90 bis 100 ccm/s. Ansonsten gilt je weniger Wasser, desto besser für Kuchl. Der Wasserstand schwankt (auch untertags) extrem stark.
Infos zusammengestellt von: Chris Zulehner, Sebi Fischer, Thomas Rettenbacher, Alex Aßelmann









Schöne Beschreibung! Sehr informativ! Bravo und danke dafür! War zwar noch nie auf dieser Welle, aber bei dieser tollen Info bekommt man direkt Lust auf mehr...
Waschelnasse Grüße, Tom