Koppentraun Pressekonferenz mit WWF und kajak.at

Am 13.2.06 hat der WWF zur Koppentraun Pressekonferenz in Linz geladen - auch kajak.at war dabei.

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Am 13.2.06 hat der WWF zur Koppentraun Pressekonferenz in Linz geladen. Wir freuen uns dass wir mit dem WWF einen starken und sehr engagierten Partner zur Rettung der Koppentraun gefunden haben!

koppentraun wwf

kajak.at hat gemeinsam mit (v.l.n.r) Obertrauns Bgm. Mag. Egon Höll, Josef Limberger vom OÖ Naturschutzbund, WWF Chefin DI Dr. Hildegard Aichberger und OÖ Landesfischermeister HR Dr. Karl Wögerbauer die
Resolution für eine lebendige Koppentraun unterzeichnet.

Diese Resolution wird Steiermarks Landeshauptmann Mag. Franz Voves und Umweltlandesrat Ing. Manfred Wegscheider übergeben werden.

koppentraun wwf

Die WWF Chefin unterstrich die ökologische Bedeutung der Koppentraun und betonte, dass einer der letzten intakten Flüsse der Steiermark nicht einem Kraftwerk mit 0,1% des steirischen Gesamtelektrizitätsverbrauchs geopfert werden dürfe.

Bgm. Egon Höll führte an, dass dieses Kraftwerksprojekt bereits früher als wirtschaftlich unrentabel eingestuft worden war und befürchtet im Fall eines Kraftwerkbaus massive Einbussen im größtenteils vom Tourismus abhängigen Obertraun.

Landesfischermeister Wögerbauer meinte klar, dass "so ein Projekt in OÖ nicht möglich wäre"!

Josef Limberger vom OÖ Naturschutzbund befürchtet negative Auswirkungen auf die Fauna und nicht absehbare Folgen auf den Wasserhaushalt der Höhlensysteme.

koppentraun wwf

Foto (c) Darko Pelikan soulboater.com

kajak.at unterstrich die Bedeutung des Salzkammerguts als international beliebtes Wildwasserrevier, tausende Paddler schätzen hier besonders die naturbelassene Koppentraun und verbringen hier ihren Urlaub.

Wir Paddler möchten auch in Zukunft den Erholungswert der intakten Koppentraun genießen können. Deshalb fordern wir ein endgültiges Aus für alle Kraftwerkspläne und die Deklaration der Koppentraun als Naturdenkmal.

Wir wollen ein Naturdenkmal Koppentraun und keine Pipelinetraun!

koppentraun wwf

Fotos (c) 2x Arno Mohl WWF, 2x Darko Pelikan soulboater.com (Fotomontage kajak.at)

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3 Kommentare

  1. TrustedPaddler

    Pressespiegel 14.02.2006:

    ORF OÖ-Online
    14. 02. 06

    Protest gegen Kraftwerkspläne
    Die Absicht einiger privater Investoren, die weitgehend unberührte Koppentraun zwischen Oberösterreich und der Steiermark zur Stromerzeugung anzuzapfen, wird immer mehr zum Zankapfel. Die Projektpläne sehen vor, im Wildwasserabschnitt der Koppentraun zwischen Bad Aussee in der Steiermark und Obertraun in Oberösterreich über eine Druckrohrleitung bis zu vier Kubikmeter Wasser pro Sekunde abzuleiten, um Strom für das öffentliche Netz zu erzeugen.

    Fünf Kilometer weiter flussabwärts - noch auf steirischem Boden wenige Meter vor der oberösterreichischen Landesgrenze - käme das Wasser wieder zurück in den Fluss. Naturjuwel
    "Das Naturjuwel Koppentraun führt im Jahresschnitt 20 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Ein Fünftel davon zu entnehmen, würde den Fluss stark beeinträchtigen, aber nur 0,1 Prozent des Stromverbrauchs der Steiermark decken", plädiert Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin des WWF (World Wide Fund for Nature), für effizientere Energienutzung statt neuer Kraftwerke. Dachstein-Höhlen eventuell gefährdet
    Josef Limberger, Obmann des oberösterreichischen Naturschutzbundes, fürchtet die großen Erdbewegungen, die für das Verlegen der Leitung nötig wären. Außerdem könnte durch das Kraftwerk, das in der Randzone des Weltkulturerbe-Gebietes Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut liegen würde, auch der Wasserhaushalt der einzigartigen Dachstein-Höhlen beeinträchtigt werden. Tourismus könnte leiden
    Auch der Tourismus würde laut Egon Höll (SPÖ), Bürgermeister von Obertraun, unter dem Projekt leiden. Der neue Wanderweg zwischen Bad Aussee und Obertraun könnte durch den Bau beschädigt werden.

    Außerdem würden viele Kajakfahrer und Fischer ausbleiben, die der Kataraktteil der Koppentraun aus ganz Europa anlockt. Betreiber: "Projekt derzeit noch offen"
    Der potenzielle Betreiber Robert Zotter sagte am Montag zur APA: "Aus meiner Sicht ist das ganze Projekt derzeit offen und wird nicht mit Vehemenz verfolgt. Eine naturschutzrechtliche Entscheidung erwarte ich für das erste Halbjahr 2006 nicht mehr, das Wasserrechtsverfahren ruht momentan."

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    "Oberösterreichische Nachrichten" vom 14.02.2006 Seite: 30
    Ressort: Regional

    Resolution gegen Traunkraftwerk: "Fluss soll Naturdenkmal werden!"

    OBERTRAUN. Gemeinsam mit Naturschützern appelliert Obertrauns Bürgermeister Egon Höll an die steirische Landesregierung, die privaten Kraftwerkspläne an der Koppentraun doch noch zu verhindern.

    Obertrauns Bürgermeister Egon Höll, Österreichs WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger, Landesfischermeister Karl Wögerbauer und Peter Feldhammer vom Verein kajak.at unterzeichneten gestern eine gemeinsame Resolution gegen die Pläne privater Investoren, an der Koppentraun ein Kleinkraftwerk zu errichten. Wie die OÖN berichteten, soll im Gemeindegebiet von Bad Aussee ein Teil der Traun in Pipelines abgezweigt werden, um eine Turbinenanlage anzutreiben.

    Umweltschützer und Anrainer auf beiden Seiten der Landesgrenze haben Angst um das Naturparadies Koppentraun, das laut WWF-Angaben zu den letzten vier Prozent intakter Flussabschnitte Österreichs gehört. "Unsere Gemeinde hat erst im Jahr 2001 einen Wanderweg entlang der Koppentraun eröffnet", sagt Obertrauns SP-Bürgermeister Egon Höll (SP). "Wir wollten den Menschen die Möglichkeit geben, diese Naturschönheit zu erleben und zu genießen", so Höll.

    Der Obertrauner Gemeinderat hat sich bereits im September gegen die Kraftwerkspläne ausgesprochen. "Doch die Entscheidung für oder gegen das Projekt fällt in der Steiermark", sagt Bürgermeister Höll. "Uns sind die Hände gebunden. Obwohl es unsere Region ist, die massiv an touristischer Attraktivität verlieren würde!"

    Appell an Parteikollegen

    Gemeinsam mit seinen Mitstreitern appellierte Höll gestern an den steirischen Landeshauptmann Franz Voves (SP) und Naturschutzlandesrat Manfred Wegscheider (SP), den Kraftwerksbau durch einen negativen Naturschutzbescheid zu verhindern. Die Koppentraun solle stattdessen zu einem "Naturdenkmal" erklärt werden.

    Unterstützung erhält Höll vom Landesfischereiverband. "Die Traun stellt ein weltweit bekanntes und traditionsreiches Revier für Fliegenfischer dar", so Oberösterreichs Landesfischermeister Karl Wögerbauer. "Auch wir Fischer sind auf eine intakte Natur angewiesen." (ebra)

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    "Kleine Zeitung" vom 14.02.2006 Seite: 24
    Ressort: ENNSTAL

    Steiermark

    Resolution gegen Kraftwerk

    Betreiber arbeitet "nicht mit Vehemenz" am Projekt.

    BAD AUSSEE. In Linz unterzeichneten gestern Vertreter des WWF, Wassersportler, Naturschützer und der Obertrauner Bürgermeister Egon Höll eine Resolution zum Schutz der Koppentraun. Darin wird die steirische Landesregierung aufgefordert, dem geplanten Kraftwerk keine Bewilligung zu erteilen. Projektwerber Robert Zotter erklärt, dass nicht mit Vehemenz daran gearbeitet werde. "Das Wasserrechtsverfahren ruht, Naturschutzbescheid gibt's im ersten Halbjahr 2006 keinen mehr."

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    "Neue Kronen-Zeitung" vom 14.02.2006 Seite: 17

    Stmk, Morgen

    Streit um Koppentraun-Kraftwerk: "Landesregierung ist gefordert!"

    Appell verschiedener Naturschutz-Institutionen an Politiker

    Bad Aussee. - Proteste gegen das geplante Wasserkraftwerk an der Koppentraun im Ausseerland hat es zur Genüge gegeben. Jetzt, da bald eine Entscheidung über den Bau ansteht, kommt ein Aufschrei von den Naturschützern: "Der Fluss ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und muss geschützt werden!"

    "Die Koppentraun zählt zu den letzten vier Prozent intakter Flussabschnitte in Österreich", mahnte Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin des WWF, am Montag bei einer Pressekonferenz. Sie protestiert gemeinsam mit dem oberösterreichischen Naturschutzbund und dem dortigen Landesfischereiverband - der betroffene Flussabschnitt liegt im Grenzgebiet zu Oberösterreich - gegen die Kraftwerks-Pläne: "Das Vorhaben ist absurd und muss so schnell wie möglich gestoppt werden- vor allem weil der Fluss Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Salzkammergut ist!"

    Eine Resolution an Landeshauptmann Franz Voves und Umweltlandesrat Manfred Wegscheider zum Erhalt der Koppentraun wurde bereits verfasst: "Es ist höchste Zeit, dass der Bau durch einen negativen Naturschutzbescheid verhindert wird." Außerdem setzt man sich für die Erklärung des Flusses zum Naturdenkmal ein - der Antrag dafür liegt bereits seit 2004 bei der BH Liezen . . .

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    "Neue Kronen-Zeitung" vom 14.02.2006 Seite: 19

    O.Ö., Morgen

    Koppentraun-Allianz

    Kraftwerk bedroht unberührten Fluss:

    Im seit zwei Jahren schwelenden Streit um ein Kleinkraftwerksprojekt an der Koppentraun zwischen Oberösterreich und der Steiermark haben Naturschützer mit Gemeinde Obertraun, Fischern und Kajakfahrern eine Allianz geschmiedet. Druck aus Oberösterreich soll die steirischen Behörden zum Einlenken bringen.

    WWF und Naturschutzbund betonen, dass die Koppentraun zu den letzten vier Prozent unberührter Flussstrecken Österreichs gehört. Ein Naturjuwel, das die Gemeinde Obertraun mit einem Wanderweg für den "sanften Tourismus" erschlossen hat, den auch der Linzer Kajakverein und der Landesfischereiverband vertreten. "Kajakfahrer und Fischer beeinträchtigen die Natur nicht", so der WWF.

    Das Kleinkraftwerk eines steirischen Privatbetreibers würde das aber massiv tun, mahnt die neue Allianz in einer in Linz beschlossenen Petition an die steirische Landesregierung: Graz dürfe das Projekt, das eine Verrohrung des Flusses vorsieht, nicht genehmigen. "Es geht um das Weltkulturerbe Salzkammergut", begründet WWF-Sprecherin Susanne Grof das Engagement ihrer Organisation.

  2. TrustedPaddler

    Alle Presseartikel zur Koppentraun sind auf www.koppentraun.at/presse.html zu finden! LG Peter

  3. TrustedPaddler
    Ramon Franciscovor 2 Jahren

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