Mehrere Gefahrenstellen durch Verklausungen und künstliche Eisenhindernisse
Von massiven Veränderungen des Lech Flussbettes berichtet Paul Boag. Das obere Bild zeigt ein Kehrwasser nach dem Campingplatz, im Hintergrund die neu errichtete Brücke.
Im Folgenden noch einige Detailfotos der Gefahrenstelle. Beachte die senkrecht aus dem Fluss stehenden Eisentraversen, an denen sich die Baumverklausung gebildet hat !
Die nächsten drei Bilder zeigen weitere gefährliche Eisenkonstruktionen, die mitten in der Hauptströmung aus dem Wasser ragen. Sie dürften von einer alten Brücke stammen oder im Zuge der Sanierungsarbeiten stehen geblieben sein.
Und dier noch ein Foto einer schweren Verklausung, die rechtsufrig nur eine 2-3m breite Durchfahrt erlaubt. Der gefährliche Baumstamm zieht sich knapp unter der Wasseroberfläche bis fast zum rechten Ufer.
Die beiden obigen Gefahrenstellen befinden sich kurz unter Stanzach, wenn sich das Flussbett des Lech weitet, jedenfalls oberhalb der Fußgängerbrücke von Forchach. Eine genauere Stellenbeschreibung ist nicht bekannt, beide Gefahren lauern, nachdem das Flussbett eine Rechtkurve macht.
Vielen Dank an Paul Boag, www.k4u-bavaria.com/









Es muss sich bei den Eisen um die alten Uferbefestigungen handeln, die sehr oft unterhalb des Stanzacher Lochs im Bereich der Buhnen zu finden sind. Da durch Erosion das Ufer zurückgewichen ist, stehen die Eienbahnschienen nun mitten im Wasser. Das ist leider auf dem Lech nicht neu und gelegentlich findet man das Zeug auch im Abschnitt unterhalb des Hexenkessels (Hägerau), allerdings an eher ungefährlichen / unproblamatischen Stellen außerhalb des Stromzuges.
Besonders bei Niedrigwasser gibt es da ekekhafte "Zwangspassagen".
Erhöhte Wasserstände sind hier angenehmer, weil man dann genügend Platz zum Auseichen hat.
Danke für die aussagekräftigen Fotos!
wolfi