Ein toller Fotobericht von der eindrucksvollen Eibelklamm. Sie ist zwar im DKV Flussführer beschrieben, viele Kajakfahrer hat sie aber wohl noch nicht gesehen...
Eingangsstufe in die Eibelklamm
Der Unkenbach wird wohl eher selten befahren. Er ist ein Zufluss der Saalach in der Nähe von Lofer.
Im Oberlauf ist die kurze aber knackige "Eibelklamm", ein leichteres Zwischenstück mit einigen bis zu 5m hohen Gefällbremsen folgt.
Über die hohe Stufe am Klammeingang
Die Eibelklamm ist zwar im DKV Flussführer beschrieben, jetzt ist sie auch in der Flussdatenbank mit Fotos dokumentiert. Für die ca. 5 Kilometer lange Anfahrt ab dem Friedlwirt besteht ein Fahrverbot.
Nach dem Eingangshüpfer
Schlitzhüpfer in der Mitte
Ausfahrt über eine 5 Meter hohe Rutsche
Ausgang aus der Eibelklamm
Hohe Geröllbremse auf restlichen Strecke zum Friedlwirt.
typischer Charakter nach der Klamm
viele Gefällbremsen bis zum Friedlwirt
Beim Friedlwirt beginnt die schwierige Schluchtstrecke, anfangs schöne Grundgesteinspassagen weichen bald groben Katarakten, die auch gerne mit Baum- und sonstigen Hindernissen zugepflastert sind. Umtragen ist wegen der losen linken Schluchtseite (Erdrutsch - Felssturz) auch nicht gerade ungefährlich. Ausreichend Wasser für das Zwischenstück bedeutet meist zuviel Wasser für die Eibelklamm.
Am Beginn der unteren Schluchtstrecke
Die Fotos von der Eibelklamm stammen von Herbert Schmiederer









sehr schöne bilder, wo liegen den die schwierigkeiten und gefahren???.
Super Bericht über eine fast vergessene, aber lustige Alternative zur Saalach. Ein paar Ergänzungen dazu:
Einstieg erreichbar über die Straße am linken Ufer hoch droben, parken vor einem Gasthof, dann Abstieg zum Fluss, fast wie Abseilstrecke Soca, dann viele Stufen von 1-4m Höhe. Wer noch nicht richtig boofen kann, lernt es dort.
Wasserstand: beim Friedlwirt die künstlichen Stufen checken, es muss genug Wasser drüber um boofen zu können, aber der Rücklauf muss locker machbar sein. Bei weniger oder mehr lieber nicht!
In der Schlucht gleich nach dem Friedlwirt besser Sicherung aufbauen an kleiner Stufe, die rechts und links von Fels begrenzt wird. Wer da drin hängt braucht Hilfe von aussen. Nicht wild, aber besser ist das.
Ich bin ein echter Fan dieses Abschnittes, im Frühjahr zur Schneeschmelze gehts dort sehr gut, besichtigung des oberen Stückes mitm Radl ganz einfach, unteres Stück eigentlich nicht möglich, ansehen sollte sein, an einer Stelle gehts gut runter.
Ach ja: Der Friedlwirt ist ein netter, kehrt ruhig mal dort ein (hat uns mal super geholfen).
Schwierigkeiten: zum Teil hohe Abfälle (künstlich), Untere Schlucht (nach Friedlwirt) verblockt, enge eckige Durchfahrten, je nach Wasserstand technisch oder wuchtig. evtl. Bäume.